Herr der Ringe - RPG
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Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Faramir von Ithilien

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Faramir von Ithilien
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Faramir von Ithilien


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BeitragThema: Faramir von Ithilien   Faramir von Ithilien EmptySo 6 Okt - 14:25

 

Faramir von Ithilien


keine Avatar-Person
Rie
SPIELERALTER: alt genug
Faramirs Zugehörigkeit: Gondor

ich bin ich selbst


Vor- und Nachname
Faramir, Fürst von Emyn Arnen, Prinz von Ithilien, Truchsess des Königs von Gondor, Ratsmittglied des Hohen Rates des Königs von Gondor, Hoher Wart des Weißen Turms, Heermeister von Gondor, ehemaliger Hauptmann der Waldläufer von Ithilien



Alter & Geburtstag

Geboren 2983 D.Z.


Herkunft & Wohnort

Geboren ist Faramir in Minas Tirith, der Hauptstadt Gondors. Sein Hauptwohnsitz befindet sich in Ithilien. Er verfügt allerdings auch über Besitztümer in Dol Amroth und Minas Tirith.


Zugehörigkeit

Faramirs Hand und Herz gehörten seit je her Gondor: Dem Land, zu dem er eine tiefe Verbundenheit fühlt, dessen Wasser er trinkt und dessen Erde sein Blut getrunken hat, und den Wesen, die es bevölkern, Mensch und Tier, sowie den Wesen anderer Rassen gleichermaßen. Obwohl selbst der Eine Ring seine Loyalität nicht ins Wanken bringen konnte, ist sie keinesfalls bedingungslos und ewig. Seine Liebe zu Land, Leuten und König ist alles andere als blind. Er folgt seinem König, solange dieser gerecht herrscht und hinterfragt Befehle, die ihm falsch erscheinen. Solange Gondor diejenige Heimat bleibt, für die er seit seiner Jugend immer wieder kämpfen musste, wird er sie verteidigen. Doch auch für Gondor und ihre Bewohner gibt es Dinge, für die Faramir niemals einstehen würde. So subjektiv dieser Standpunkt auch mitunter sein mag.


Beruf

Faramir regiert das Fürstentum Emyn Arnen in Ithilien und beaufsichtigt dessen Wiederaufbau ebenso wie die Wiedererschließung Mordors, berät den König und besitzt eine kleine Flotte von Handels- und Expeditionsschiffen in Dol Amroth. Zusätzlich trainiert er Soldaten und erzieht junge Gelehrte und Diplomaten, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Unter einem Pseudonym veröffentlicht er außerdem geschichtliche und naturwissenschaftliche Abhandlungen, sowie Poesie und Theaterstücke. Man munkelt, er wüsste außerdem, ähnlich seinem verstorbenen Vater, über vieles Bescheid, das in Gondor vor sich geht, einschließlich sehr heikler und privater Dinge, und würde diese unter Umständen gewinnbringend einsetzen. Eine offizielle Stellungnahme gibt es dazu von seiner Seite nicht.


Rasse

Mensch


Aussehen

Mit dem Blut des Hauses Húrin, durch seines Vaters Linie, und dem der Elbin Mithrellas, durch die Linie seiner Mutter, gesegnet wird Fürst Faramir auch in fortgeschrittenem Alter noch erstaunlich jung erscheinen. Doch im Gegensatz zu der eleganten Blässe der Elben ist seine Haut sonnengebräunt, wind- und wettergegerbter als die der meisten anderen Adligen, insbesondere jener, die nicht als Soldaten am Krieg teilgenommen haben und sich selten aus dem Schatten ihrer noblen Häuser wagen. Kleine und große Narben zieren diese Haut und einige kleine Fältchen, gezeichnet von Freude und Trauer gleichermaßen. Seine tiefen, grauen Augen verweisen dabei auf eine Weisheit, die den Elben näher kommt als den meisten Menschen. Seine Züge wirken auf diese Weise meist ernst, dabei aber selten bitter. Eine Ahnung von natürlicher Noblesse und verdienter Autorität, nicht unähnlich jener, die seinen König ausmacht, umgibt ihn. Dabei fehlen ihm die Unnahbarkeit, die einen Herrscher oft auszeichnet und die Unberechenbarkeit, die seinen Bruder mitunter trieb.
Er ist im Großen und Ganzen ein sehr gepflegter Mann, wenigstens zu offiziellen und halb-offiziellen Anlässen. Seine elegante und simple Kleidung entspricht dabei selten offensichtlich seinem hohen Rang und tritt, wie seine Person, für gewöhnlich hinter anderen zurück. Verlässlichkeit und Nützlichkeit sind für ihn auf den ersten Blick entscheidender als Protz und Prunk.
Sein dunkles Haar weist einen kupferfarbenen Schimmer auf und hätte es nötig, erneut gestutzt zu werden, wird aber aus Zeitgründen lediglich locker oder straffer, kunstvoll oder gleichgültig zurückgebunden, je nach Gelegenheit. Sein Bart dagegen wird, gegeben dem Falle, dass er nicht für Tage in einer Bibliothek, in seinem Arbeitszimmer oder in der Wildnis verschwunden war, sorgsam gestutzt.
Trotz seiner Verletzungen, von denen sich insbesondere jene Pfeilwunde an seiner Schulter und Brandnarben an seiner Seite noch deutlich auf seiner Haut abzeichnen, verfügt er über eine gute Kondition. Das zeigt sich an seinem Körperbau, der, selbst unter der Kleidung eines Adligen und Schriftgelehrten, weiterhin dem eines Waldläufers entspricht. Sehnige, straffe Muskeln, die allesamt keine bloße Zier sind, sonder ihrem Zweck dienen, mit seiner Zeit in den Hallen der Heiler nur geringfügig weniger geworden sind und die es ihm jeder Zeit erlauben würden, wieder zur Waffe zu greifen. Oder zu Axt und Schaufel, welche der Wiederaufbau seiner Heimat nun zu verlangen scheint. Dabei hatte er insgeheim eigentlich auf Ruhe, Frieden und einen kleinen Bauchansatz gehofft.



ich und meine familie


Mutter

Faramirs Mutter war Finduilas von Dol Amroth, die früh nach seiner Geburt verstarb. Er erinnert sich kaum an sie, verbindet ihre Vorstellung allerdings mit schwindender Schönheit und allzu schnell verblassender, aber ehrlicher Liebe.



Vater

Sein Vater war Denethor II., Truchsess von Gondor, der während der Belagerung Minas Tiriths Selbstmord beging, nachdem er versucht hatte, den seiner Meinung nach sicher sterbenden oder bereits toten Faramir zu verbrennen, um ihn nicht in die Hände des Feindes fallen zu lassen. Denethor bevorzugte zeitlebens seinen älteren Sohn, Boromir. Doch Faramir zweifelt nicht daran, dass er auch ihn liebte. Allerdings sah Denethor womöglich zu viel von sich selbst in seinem Jüngsten. Dinge, mit denen er nie zufrieden gewesen war und die er ihm durch strenge Hand ersparen wollte. Faramir spricht nicht oft über ihn, sein Flammentod steht ihm noch zu deutlich vor Augen.


Schwester

Keine


Bruder

Sein älterer Bruder war Boromir, Heerführer und Generalkapitän von Gondor, Hoher Wart des Weißen Turms vor ihm ... und einer der Gefährten. Trotz der klaren Bevorzugung des Älteren durch ihren Vater, gab es zwischen den Brüdern nie Eifersucht. Boromir kannte seinen Wert und den seines Bruders, und für Faramir gab es niemanden, der seinem Bruder gleichkommen könnte, nicht einmal sich selbst. Boromir war ihm mehr als Bruder, er war sein Waffenbruder, sein Kommandant, sein Lehrer, seine Zuflucht, sein bester Freund. Zu sagen, sein Tod hätte Faramir schwer getroffen, ist untertrieben. Gerüchten zufolge hat er daher auch seinem König nicht verziehen, dass er Boromir nicht retten konnte. Doch Faramir selbst hat Aragorn bisher direkt keine derartigen Vorwürfe gemacht.


Begleitung

Faramir besitzt mehrere Pferde und eine ockerfarbene Hündin, die einst seinem Bruder gehörte. Entsprechend trägt das Tier den Namen ... Met.
Sein liebstes Pferd ist ein graues, schweres Kriegspferd mit heller Mähne, das den Namen Palaswin trägt, Wellenkamm in Quenya. Von ungeduldigen Stallburschen regelmäßig als bösartig oder sogar gefährlich bezeichnet, verhält sich das Pferd gegenüber seinem Herrn lammfromm und entspricht für ihn einem Begleiter, den er selbst in der Schlacht ohne Bedenken reiten würde.





ich und meine eigenschaften

Charakter

Fürst Faramir gilt als scharfsinnig, weise und gerecht, tapfer und loyal, jemand, der das Volk Gondors ebenso versteht, wie jene fremden, die nun an dessen Toren freundlich klopfen oder wütend rütteln. Er wäre ein würdiger Vertreter seines Königs und gilt für manche sogar als eine bessere Option für dieses Amt.
Seit seiner Jugend wurde er für seine bedachte Entschiedenheit, seine Loyalität, seinen Mut, sein ehrliches Mitgefühl und seine Teilhabe am Schicksal anderer in Minas Tirith geliebt und von seinen Waffenbrüdern hoch geschätzt. Obwohl er selbst nie ausführlich über seine Begegnung mit den Halblingen Frodo und Samwise gesprochen hat, haben Gerüchte über seine Weigerung den Ring an sich zu nehmen längst die Runde gemacht. In Verbindung mit der Tatsache, dass er sich kurz vor der entscheidenden Schlacht auf dem Pelennor lange selbst unter den Schwingen der Nazgûl behaupten konnte und so den Krieg maßgeblich beeinflusste, seiner frühen Untereisung durch den Zauberer Mithrandir und der Gunst des bereits zu Lebzeiten sagenumwobenen Königs, gilt der Fürst von Emyn Arnen vielen als Sinnbild von Ehrenmut und nobler Stärke. Ein fähiger Krieger, verlässlicher Heerführer, zäher aber gerechter Verhandlungspartner und weltgewandter Gelehrter. Dabei niemals arrogant oder protzend, wenigstens in den Augen der meisten.
Wie viele seiner Zeit umgibt ihn bereits jetzt die Legende des Ringkrieges in all ihren positiven und negativen Facetten. Manche mögen zu ihm aufsehen, einige zu sehr, und andere meiden ihn. Gerüchte gibt es über ihn zu Hauf und er kennt viele von ihnen nur allzu gut. Nicht umsonst sagt man ihm nach, er könnte die Herzen von Menschen lesen.
Mancher mag ihn für einen Feigling halten, einen Zögerling, einen Mann mit zu viel Mitgefühl in all den falschen Momenten und einen Soldaten, der in der entscheidenden Schlacht nicht mitgekämpft und viele seiner Männer bereits vor deren Beginn verloren hat. Ein minderer Heerführer, der eine Bande Krimineller in den Wäldern befehligte und seinen Rang allein seiner Geburt verdankt. Ein Schmeichler, der wie dereinst Gríma Schlagenzunge den Geist des Königs zu verwirren vermag und daher von ihm ferngehalten werden muss. Eine potentielle graue Eminenz hinter dem Thron und der unheimliche Lehrling eines Zauberers. Den Schuldigen an Boromirs und Denethors Tod. Ein Relikt vergangener Zeiten, Krüppel und ärgerliches Hindernis.
Wie dereinst Denethor wird auch ihm, angesichts seiner Fähigkeit andere zu durchschauen und scheinbar Unmögliches und Verborgenes in Erfahrung zu bringen, durchaus Misstrauen, Abneigung, sogar Furcht entgegen gebracht.
Wobei die deutlich wahrscheinlichere Erklärung dieser Fähigkeit: jahrelange Erfahrung, hervorragende Beobachtungs- und Kombinationsgabe, sowie ein großes Maß an Empathie und das Talent die richtigen Fragen zu stellen und vor allem ihren Antworten zuzuhören, gerne zu Gunsten abergläubischer Ängste vernachlässigt wird.
Obwohl für seine Geduld und Höflichkeit bekannt, gibt es einige Situationen, die der Fürst von Emyn Arnen bevorzugt zu meiden oder denen er sogar mit harscher Abweisung begegnet. Immer wieder zieht er sich selbst während Siegesfeiern auch zu seinen Ehren von Hof und Höflingen zurück und verbringt wenig Zeit in der Öffentlichkeit. Etwas, das ihm aufgrund seiner Verletzungen noch verziehen, aber bald negativ angerechnet werden wird. So sehr er Gesellschaft und selbst Festivitäten schätzt, so gerne er lacht und sogar trinkt, früher einmal mit Mädchen und Knaben gleichermaßen ohne Berührungsängste tanzte und scherzte, mit seinem neuen Amt erhält er mit jedem Tag mehr Grund, um seine Privatsphäre zu fürchten und zu misstrauen. Außerdem sitzt seine Trauer über viele Verluste und der Eindruck der Schrecken des Krieges, die auch nach Ende dieses noch lange nicht verheilt sind, noch immer tief. Wenn ihn Albträume und Erinnerungen plagen, zieht er die Einsamkeit vor und sucht Zuflucht in der Wildnis oder dem geschriebenen Wort.
Letzteres ist zum Teil ein wohlgehütetes Geheimnis. Während seine Liebe für das Geschriebene offen bekannt ist, verwendet er große Mühen darauf zu verheimlichen, dass er selbst Kunst schaffend tätig ist, wenn er nicht anderswo gebraucht wird. Einen Teil dazu trägt mit Sicherheit seine Bekanntheit dar, die eine ehrliche Rezeption seiner Werke verhindern würde. Ein anderer muss allerdings in Truchsess Denethors Erziehung liegen, in welcher Kunst keinen hohen Stellenwert einnahm. Sie zu fördern war unter Umständen löblich. Alles Weitere sollte denen überlassen bleiben, die zu nichts anderem taugten. Während Faramir diese Ansicht nicht teilt, bleibt es schwer für ihn derart tief eingebrannte Ansichten abzuschütteln.
Denethors Erziehung hat ihn maßgeblich geprägt. Ebenso wie die Ansichten seines Bruders. So wenig er seine Liebe für diese verlorene Familie vergessen kann, so wenig kann er ihren Einfluss auf seinen eigenen Charakter verleugnen.
Vielleicht auch deshalb schreckt er vor Eigenkritik nicht zurück und spricht Lob nur dann aus, wenn es ihm tatsächlich ernst ist, niemals lediglich um zu schmeicheln oder sich durch Schönreden Vorteile zu verschaffen. Gleichzeitig hat er einen mitunter trockenen Humor entwickelt, mit dem er unangenehmen Fragen oder eben solchen Antworten auszuweichen pflegt. Er ist kein Lügner, aber er besitzt durchaus diplomatisches Geschick und ein einnehmendes Lächeln, auch wenn dieses seltener geworden zu sein scheint.


Stärken

# Faramir spricht mehrere Sprachen fließend, darunter selbstverständlich Westron, Quenya und Sindarin, aber auch exotischere Dialekte Khands oder Rhûns.
# Er ist Soldat und Heerführer, seine größte Stärke liegt in der Strategie, aber auch Schwert und Bogen beherrscht er, ebenso wie Reiten und die Talente, die ein guter Waldläufer benötigt.
# Ein weiteres seiner Talente, wenn auch im Verborgenen, ist die Poesie.
# Man sagt ihm nach, er habe Visionen, könne in die Herzen anderer sehen und er vergesse selten ein Gesicht.
# Seine große Wissbegierde und Gelehrsamkeit, sowie sein reicher Erfahrungsschatz und seine ehrliche Bedachtheit machen ihn zu einem gefragten Gesprächs- und Verhandlungspartner in Wissenschaft, Politik und im Bezug auf die schönen Künste.


Schwächen

# Seit des Selbstmordes seines Vaters und seinem eigenen nur knapp vermiedenen Feuertod fürchtet Faramir Feuer und vermeidet selbst die direkte Nähe von Lagerfeuern und Kaminen oder größeren Kerzenflammen.
# Visionen und Albträume gehen Hand in Hand. Oder womöglich ist es die Erinnerung an den Krieg, die ihn nie wirklich losgelassen hat. Manchmal greift er zur Flasche um sie zu betäuben.
# Einige seiner Verletzungen machen ihm noch Probleme. Er humpelt leicht und bestimmte Bewegungen erlaubt seine Schulter nicht, in die sich der Pfeil bohrte, der ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Vor anderen, insbesondere dem König, versucht er dies zu verheimlichen.
# Die Erinnerung an seine Familie und all jene, die er verloren hat, ist eine weitere Narbe, die niemals verblassen wird und die ihn oft rastlos und seine Nächte kurz macht.
# Sein Mitgefühl und sein selten impulsives Handeln wurden ihm oft als Schwächen ausgelegt. Die Tatsache, dass er es im Andenken an seine verlorene Familie immer wieder zu verändern gedenkt, ist mit Sicherheit keine Stärke.


Vorlieben

# Geschichte, Überlieferungen, Sprache, Poesie, Musik, Theater und die schönen Künste an sich.
# Die Wildnis Ithiliens, das Meer an dessen Küste seine Mutter aufwuchs und die Freiheit unter den Sternen zu schlafen.
# Selten ein Thema öffentlicher Debatten: Der Fürst hat ein Herz für Tiere.
# Neue Erfahrungen, im besonderen fremder Kulturen, und gute Gespräche.
# Winter, Sturmnächte und starke Regenschauer.
# Pfeifentabak, guter Wein, Met, Bier und starke Liköre.
# Dunkle Farben wie Dunkelblau, Dunkelgrün oder Dunkelrot.
# Kleine Geschenke, die von Herzen kommen. Er freut sich über diese besonders und macht sie anderen häufig.


Abneigung

# Sinnlose Gewalt und Blutvergießen, sei dies gegen Menschen und andere Wesen oder Tiere und die Natur an sich gerichtet.
# Süßigkeiten, merkwürdigerweise.
# Albträume, die Schatten der Vergangenheit und Einsamkeit, die er nicht selbst gewählt hat.
# Politische Intrigen, Gier und Machtspiele, insbesondere jene zu Lasten der einfachen Bevölkerung.
# Blinder Gehorsam und die Weigerung Verantwortung zu übernehmen, Ehrlosigkeit in Krieg und Alltag.
# Falschheit und vorgetäuschte Freundlichkeit mit der Hoffnung auf Prestigegewinn. Damit zusammenhängend: Ein Stapel Heiratsanträge auf seinem Schreibtisch, während es so viel anderes zu tun gibt und so viele im Krieg ihre Familien verloren haben.
# Überreich geschmückte, unpraktische Kleidung, wenn er sie tragen muss.
# Eine übergroße Statue, die man bereits jetzt zu Ehren seines Bruders in Osgiliath errichtet hat und zu Füßen derer kleine Opfergaben gesammelt werden.



ich und meine Leben

Lebenslauf

Viele kennen die Geschichte des neu ernannten Fürsten von Emyn Arnen, oder zumindest einen Teil davon.
Einst ein begeisterter Schüler und Liebhaber jeder Art von Überlieferung, ist seine Vergangenheit mittlerweile selbst dabei, Einzug in Geschichtsbücher und Legenden zu finden.
Als zweiter Sohn der schönen und bedauernswerten Finduilas von Dol Amroth, die bald nach der Geburt des Kindes, fern ihrer geliebten Heimat am Meer und unter dem brennenden Schatten Mordors verstarb, wuchs Faramir, zusammen mit seinem älteren Bruder Boromir, unter dem strikten Auge eines distanzierten, wenn auch gerechten und hoch intelligenten Vaters in Minas Tirith auf. Seine Liebe zur Kunst förderten, entgegen der Wünsche jenes Vaters, sein Großvater mütterlicherseits und sein Onkel. Da Dol Amroth für seine Harfenspieler berühmt ist, geht man davon aus, dass auch diese Kunstfertigkeit Faramir beigebracht worden sein muss. Beweise gibt es dafür allerdings nicht und bisher hat noch niemand behauptet, ihn je spielen gesehen zu haben.
Offensichtlicher ist die Ausbildung zum Kriegshandwerk, die Faramir erhielt, gefördert von seinem Bruder und bald Hauptmann, der darin großes Talent offenbarte und sich stets bemühte, dieses an den Jüngeren weiterzugeben.
Ebenso gut belegt ist die Erziehung, die der Fürst in seiner Jugend von Seiten des Zauberers Mithrandir genoss. Er selbst spricht noch immer voller Dankbarkeit davon und bezieht sich oft auf die Worte und Lehren des Weisen, sehr zum Missfallen einiger.
Auch von Birta, der Heilerin, die sich seit jungen Jahren um ihn und seinen Bruder kümmerte, spricht Faramir anerkennend, voller Dankbarkeit und Liebe, auch wenn andere sie mit Argwohn betrachten. Für ihn wurde sie zu einer zweiten Mutter, Freundin und Vertrauten. Denethor dagegen war sie bald ein Dorn im Auge, schien sie doch Faramirs weniger von ihm erwünschten Eigenschaften und Talente zu fördern.
Es war Faramir, dessen prophetischer Traum die Vertreter Gondors nach Bruchtal rief. Während Denethor seine Bitte selbst dorthin zu reisen abwies und stattdessen Boromir schickte, übernahm Faramir die Führung der Waldläufer Ithiliens und unternahm mit ihnen mehrere Angriffe aus dem Hinterhalt, welche die heranrückenden Truppen derjenigen Südländer, die Saurons Streitmacht verstärken sollten, merklich aufrieb. Mit einer kleinen Schar Männer gelang es ihm immer wieder den Feind zu behindern oder sogar kurzfristig zurückzuschlagen.
In Ithilien traf er schließlich auf die Halblinge Frodo und Samwise, sowie die Kreatur Gollum. Während dieser Schicksalhaften Begegnung lehnte Faramir selbst den angebotenen Ring entschieden ab und handelte so entgegen der direkten Befehle seines Vaters und der Gesetze seines Landes. Etwas, das ihn in den Augen vieler zu einem Helden, in den Augen mancher jedoch zu einem feigen Verräter machte. Heute ebenso wie damals bei seiner Rückkehr nach Minas Tirith.
Auf Befehl des Truchsess übernahm es Faramir eine Truppe von Soldaten anzuführen, die das Ufer des Anduin halten und Zeit gewinnen sollte. Erst, als jede Hoffnung weiterzukämpfen verloren schien zogen sich diese Männer zurück. Es war Faramir, der sie zusammen hielt und die wenigen Verbliebenen selbst unter den Schwingen der Nazgûl zurück führte.
Während dieses Rückzugs wurde er allerdings von einem Pfeil schwer an der Schulter verwundet und dem tödlichen Schwarzen Atem der Ringgeister berührt. Sein Onkel Imrahil barg ihn vom Schlachtfeld und von den flüsternden Lügen des Palantír endgültig eingenommen, glaubte Denethor jede Hoffnung sei verloren.
In dem Glauben, dass die Stadt fallen müsse, wollte sich der Truchsess mitsamt seines sterbenden Sohnes in der Familiengruft auf einem Scheiterhaufen verbrennen, um sich und ihm das Schlimmste zu ersparen und dem Feind keine Möglichkeit zu lassen, sich selbst an ihren Leichen zu vergehen.
Denethor starb an diesem Tag. Lediglich Faramir wurde rechtzeitig aus den Flammen geborgen und schließlich durch die heilenden Hände des Königs selbst aus der Dunkelheit zurück ins Leben geführt. Durch die Hände desjenigen Königs, den er wenig später in der Stadt willkommen hieß und der ihm das Amt des Truchsess als Erbamt überließ, sowie den Titel Prinz von Ithilien verlieh und das Fürstentum Emyn Arnen zuschrieb.



Hinter dem Charakter

Spielername
Faramir, darauf läuft es meist hinaus. Sonst Rie.

Avatarperson
Mein alter Skyrim Char, extrem gemodded und mit Photoshop nachbearbeitet.

Hand des Schicksals
Natürlich.

Weitergabe
Alles ja, außer Avatar und Signatur.

Abwesenheit
Wenn er sich in einer aktiven Szene befindet, schreibt ihn raus und macht ohne ihn weiter. Aber generell sage ich eigentlich Bescheid und wir können sowas besprechen.

Regeln gelesen?
» Ónen i-Estel Edain Ú-chebin estel anim



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Zuletzt von Faramir von Ithilien am Di 12 Nov - 11:20 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Faramir von Ithilien   Faramir von Ithilien EmptySo 6 Okt - 16:28

Sei gegrüßt,
Ein wundervoller Steckbrief Smile
Netter Regelsatz, aber leider nicht der Richtige Very Happy

Ansonsten ist alles perfektamente.

Liebe Grüße,
Nyllo

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BeitragThema: Re: Faramir von Ithilien   Faramir von Ithilien EmptySo 6 Okt - 16:34

Doch, der Regelsatz sagt genau das Razz Gilraen hat bestimmt lange überlegt und nur auf den passenden Moment gewartet. Wahrscheinlich hat sie ihn nur für diesen Augenblick Estel genannt. ;D

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BeitragThema: Re: Faramir von Ithilien   Faramir von Ithilien EmptySo 6 Okt - 16:42

Schon immer gewesen Very Happy
Und ein Scherzkeks bist du immer noch Very Happy
also bevor Birta kommt und dir die Ohren lang zieht einmal bitte den richtigen Regelsatz einfügen Very Happy

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BeitragThema: Re: Faramir von Ithilien   Faramir von Ithilien EmptySo 6 Okt - 16:45

Von mir aus. Aber unter Protest...

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