Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Der Marktplatz

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Tamí
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMo Jun 15, 2015 12:47 pm

Dass sich dieser Grund gerade ebenfalls auf dem Marktplatz befand war reiner Zufall. Tamí war auf dem Weg ins Wirtshaus, auf dem Weg in ein neues - nicht unbedingt besseres, aber anderes - Leben. Sie würde ihr Haus nicht mehr betreten, würde keinen Süßwurz mehr benutzen, sondern eine Alternative verwenden und sie würde hoffen, dass ihr neuer Chef nicht allzu viel über seinen besten Freund sprechen würde. Ja, sie war sehr radikal gewesen. Sie hatte sich Legolas aus dem Herz gerissen und das mit Gewalt. Sie hatte sich keine Zeit gelassen, um ihn langsam zu vergessen, nein. Sie hatte dieses riesige Stück ihres Herzens, das ihm gehört hatte herausgerissen und so war es nur verständlich, dass dort nun ein Loch klaffte. Ein Loch, von dem sie dachte, dass es nie wieder heilen würde. Wenn Tamí daran dachte, jemals einen anderen Mann zu lieben, wurde ihr übel. Wieso sollte sie das auch tun? Legolas war die Liebe ihres Lebens gewesen und er war fort. Die letzte gemeinsame Zeit war ebenfalls nicht unbedingt die beste gewesen. Er hatte sich verändert, war kalt und abweisend geworden und Tamí hatte sich die Schuld gegeben. Sie hatte sich einerseits die Schuld dafür gegeben, dass er so geworden war, aber vielmehr Schuld hatte sie sich dafür gegeben, ihn nicht mehr zu erreichen. Sie hatte so viel mit ihm reden können wie sie wollte, er hatte sich nicht geändert. Sie hatte ihn nicht mehr berührt, nichts mehr verändern können.

Nun lief sie über den Marktpatz und drehte sich immer wieder um, denn das Gefühl, von jenen schwarzen Männern beobachtet zu werden verfolgte sie immer in dieser Stadt. Es war dunkelste Nacht, aber es waren dennoch einige Leute auf dem Marktplatz. Tamí war in Gedanken versunken und so hörte sie das klappern der Hufe und das Flüstern der Leute nicht... Bis sie nur noch fünf Meter entfernt stand. Zuerst sah sie den weißen Schimmel, der ihr so bekannt vorkam. Dann glitt ihr Blick zum Gesicht des blonden Elbenmannes, wo er erstarrte. Die Goldstücke, die sie für die Taverne abgezählt hatte, fielen zu Boden und Tamí fühlte sich, als wolle ihr Körper es den Münzen gleich tun. Es konnte nicht sein... Unfähig, sich zu bewegen, geschweige denn etwas zu sagen, stand sie da und starrte Legolas an. In ihrem Blick lag der reine Unglaube, aber auch Angst und Wut, darauf und davor, dass jetzt alles, was sie gewaltsam versucht hatte, zunichte gemacht wurde.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMo Jun 15, 2015 1:58 pm

Legolas hatte ihre Anwesenheit fast sofort wahrgenommen. Augenblicklich war er stehengeblieben und hatte sich umgewandt und sofort hatte sein Blick ihren gekreuzt. Sie stand wirklich da. Tamí. Mitten auf dem Marktplatz und starrte ihn an.
Der Elb wusste nicht wie ihm geschah. Es genügte ihr simpler Blick und alles in ihm zog sich heftig zusammen. Vor Schmerz und Trauer darüber, dass er sie verlassen hatte, vor Zorn auf sich selbst und vor einer Art Erleichterung, dass er sie wiedergefunden hatte.
"Tamí..." Plötzlich war es, als hätte sich jemand anderes seiner Stimme bemächtigt und der Prinz ließ Arods Halfter los, um auf die junge Frau zuzutreten, blieb dann jedoch wieder stehen als er nur noch wenige Schritte von ihr entfernt war.
Hatte er überhaupt das Recht dazu, auf sie zuzugehen? Nach allem, was er ihr angetan hatte? Nachdem sie so gelitten hatte? Denn das hatte Legolas sogleich in ihrem Blick erkannt.
Sie hatte gelitten. Und er hatte sie so lange leiden lassen.
Zu all den Gefühlen, die sich in seinem Inneren abspielten, gesellte sich nun das Gefühl der Schande. Was hatte er ihr nur angetan? War das überhaupt zu verzeihen?
Würde sie ihm jemals vergeben?
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMo Jun 15, 2015 2:13 pm

Tamí stand da und starrte ihn noch immer an. Sie verstand das nicht... Sie verstand all das nicht.. In ihrem Kopf arbeitete es heftig, vielleicht zu heftig. All die Gedanken schwirrten nur so umher, ungeordnet und Tamí wurde dadurch nur noch verwirrter. Die Gedanken besaßen plötzlich keine Stufen der Wichtigkeit mehr und es schien, als sei alles gleich wichtig. Da waren die Gedanken an Legolas und ihre schöne Vergangenheit zusammen. Dann waren da die Gedanken an das Ende ihrer bisherigen Beziehung, die immer schlechter geworden war. Da war der Gedanke an seinen Vater, der sie nie akzeptiert hatte. Hinzu kamen der Gedanke, was er hier tat und wieso er gerade jetzt auftauchte. Außerdem war da der Gedanke an ihre Beine, die sie sicher nicht mehr lange tragen würden. Diesem Gedanken folgte ein weiterer, der sie dazu brachte, bloß nicht jetzt und hier auf dem Marktplatz vor Legolas umzukippen. Sie starrte ihn an während diese tausend Gedanken durch ihren Kopf rauschten und dennoch konnte sie keinen von ihnen fassen. Er ließ das Halfter des Pferdes los und kam auf sie zu. Erst jetzt bemerkte sie, wie unhöflich es war, ihn so anzustarren und so senkte sie den Blick auf ihre Hände. Das half ihr auch ein wenig, sich zu beruhigen.

Doch seine Stimme gab ihr den Rest. Als sie ihren Namen aus seinem Mund vernahm und seine Stimme nach all der Zeit wieder hörte, gaben ihre Beine gleichzeitig mit ihrem Stolz, ihrer Fassung und ihrem Selbstbewusstsein nach. Sie glitt zu Boden, wo sie nun kniend in Tränen ausbrach. Wie konnte all das möglich sein? Erst jetzt wurde ihr klar, wie sehr sie ihn tatsächlich vermisst hatte und was das Ganze mit ihr angerichtet hatte. Erst jetzt ließ sie diese Gefühle des Schmerzes und der Enttäuschung darüber, dass er sie allein gelassen hatte zu... Und dennoch sehnte sie sich im Moment nach nichts mehr, als nach seiner Berührung, seiner Wärme. Sie wollte, sie BRAUCHTE einen Beweis, dass er real war, dass er tatsächlich hier vor ihr stand. Ihr Körper bebte bei jedem Schluchzen und die Menschen drehten sich zu den Beiden um. Tamí war schockiert von ihren Empfindungen und vollkommen überwältigt. Und dann formte sich ein einzelner Gedanke in ihrem Kopf: Er war rechtzeitig gekommen. Wäre er einen Tag später gekommen, wäre sie bei Aragorn angestellt und hätte endgültig mit ihm abgeschlossen. Vielleicht hätte sie dies sogar schon in der Taverne getan. Wie konnte es sein, dass er genau in diesem, doch so perfekten Moment hier auftauchte, als hätte er sie all die Zeit lang beobachtet.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyDi Jun 16, 2015 1:11 pm

Es war nicht anders zu beschreiben, ihr Anblick riss dem Elben sein gebrochenes Herz regelrecht aus der Brust. Auch er hatte darunter gelitten, Tamí zurückzulassen, mehr als man sich vorstellen musste. Verlust und Trauer hatten ihn zu jeder Stunde, jeder Minute begleitet und jetzt da er vor ihr stand, brach diese Welle an Emotionen wieder und wieder turmhoch über ihn ein.
Das intensiv giftige Gefühl der Enttäuschung schloss sich wie eine eiskalte Hand um seine Kehle und noch immer wandte er den Blick nicht von ihr ab.
Bis Tamí auf einmal zu Boden glitt, weinend auf die Knie herabsank und ihr Gesicht von ihm abwandte. Der Elb schnellte vor, fing sich jedoch noch rechtzeitig und ging ein Stück vor der Menschin, die er so sehr liebte, dass es schmerzte in die Knie.
"Tamí.", wiederholte er leise ihren Namen und streckte zögernd eine Hand nach ihr aus. Das Geschehen um sie herum hatte er schon lange ausgeblendet, all die neugierigen Blicke, das Getuschel, es war alles nicht wichtig.
Er war zurückgekommen, um um Vergebung zu bitten, auch wenn er wusste, dass es vielerlei Gründe gab, die Tamí dazu veranlassen würden, ihm diese Vergebung nicht entgegenzubringen. Legolas wusste das. Und er wusste auch, dass er das verdient hätte.
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyDi Jun 16, 2015 2:52 pm

Tamí kniete auf dem Boden und schluchzte noch immer, als er sich zu ihr gesellte. Sie atmete tief durch und versuchte, das Schluchzen zu unterbinden. Langsam beruhigte sie sich ein wenig und blickte Legolas an. Sie sah ihm tief in seine Augen und versuchte, etwas darin zu finden. Was es war, wusste sie selbst nicht. Vielleicht war es die Antwort auf die Frage nach seinem Verschwinden. Er streckte die Hand nach ihr aus und sie ergriff sie und zog sich daran näher zu ihm, bis sie schließlich in seinen armen lag. Sie war noch immer unfähig zu sprechen und doch brannte diese eine Frage so sehr auf ihren Lippen: Wo warst du? Doch sie konnte sie nicht stellen.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMi Jun 17, 2015 12:16 am

Noch immer zögernd und mit einer Vorsicht als würde er den kostbarsten aller Schätze, die einem die Welt anvertrauen konnte in den Armen halten, drückte Legolas Tamí leicht an sich, eine Hand fuhr leicht hinauf und fuhr durch ihre weichen Haare, während er kurz die Augen schloss.
Wieder einmal, er wusste nicht das wievielte Mal es war, verfluchte er sich und seine Abwesenheit, es gab keinerlei Worte in keiner der Sprachen, die er beherrschte, die ihm jetzt einfielen, um das zu beschreiben, was es ihn gekostet hatte, so lange dieser Stadt und Tamí fernzubleiben.
Also schwieg er, auch wenn er wusste, dass er sich vor ihr erklären müsste. Doch er zögerte es für diese wenigen Augenblicke, in denen er sie fest in den Armen halten konnte, noch heraus. Denn er hatte es so sehr vermisst.
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMi Jun 17, 2015 8:13 pm

Legolas legte seine Arme um Tamí und sie schloss die Augen und genoss diese Berührung, als wäre es ihre letzte. Er drückte sie sogar leicht an sich und das gab ihr Mut. Sie wusste nicht, was er ihr erzählen würde, was er sagen würde wo er war... Sie wusste nicht, ob er nicht einfach nur keine Lust mehr auf sie gehabt hatte. Doch diese Berührung gab ihr Mut und die Hoffnung darauf, dass er sie doch bei sich haben wollte. Sie legte die Arme um seinen Hals und zog sich ebenfalls an ihn. Dann, in dieser unendlich schönen Nähe, die sie so wahnsinnig vermisst hatte, fragte sie endlich: "Wo...Wo warst du?" Es war das erste Mal seit ungefähr einem Jahr, dass sie mit ihm sprach und es fühlte sich sehr gut, wenn auch ungewöhnlich an.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMo Jun 22, 2015 11:30 pm

Langsam löste der Elb die Umarmung, doch noch immer kniete er vor Tamí auf dem Boden, hielt sie fest, denn er wollte sie nie wieder in seinem für die Ewigkeit verdammten Leben loslassen.
Auf ihre leise Frage hin senkte er kurz den Blick, um zu verbergen wie sich seine Augen mit Scham und Trauer füllten.
"Einige Elben aus dem Reich meines Vaters wurden gen Nordwesten zu den Ered Luin gesandt, wo sich eine neue Zufluchtstätte unseres Volkes aufgebaut hat. Ich habe sie begleiten müssen.", erklärte er langsam und hob, niedergedrückt von der Last des Gefühls der Schuld nur langsam wieder den Kopf, um Tamí in die Augen zu sehen.
"Ich kann nicht sagen, wie Leid es mir tut, Tamí...aber du musst mir glauben, dass ich zurückkommen wollte.", fing er an und nahm ihre Hände fest in sein, während sich sein Blick etwas verhärtete. Egal, was er versucht hatte, er hatte es nicht früher nach Gondor geschafft. Und nun wagte er es fast nicht zu fragen, wie es Tamí in der Zeit ergangen war...
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyDi Jun 23, 2015 12:36 am

Legolas hielt sie noch immer fest und Tamí hielt ihre Augen geschlossen, sog so viel sie konnte von diesem Moment in sich auf und konzentrierte sich vollständig auf seine Nähe, seine Wärme, seinen Atmen, das Schlagen seines Herzens. Er erklärte ihr, dass er einige Elben hatte begleiten müssen und Tamí nickte. Sie verstand nicht, weshalb sie ich überhaupt aus den Augen verloren hatten, wieso er ihr nicht Bescheid gesagt hatte, doch sie gab sich selbst die Schuld dafür. Sie war gegangen, hatte ihn irgendwann aufgegeben, hatte ihn verlassen. Und doch liebte sie ihn mehr als alles Andere. Ihre Brust schmerzte vor Liebe zu dem blonden Elben und sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Dann sagte er, er habe vorgehabt, zurück zu kommen und Tamí fiel ein Stein vom Herzen. Er hatte zurück zu ihr gewollt... Er hatte vielleicht sogar sie gewollt... Er liebte sie vielleicht noch.. Doch lag es in Tamís Natur, selbstlos zu sein und zuerst immer an die Anderen zu denken. So sah sie ihn nun besorgt an und fragte: " Und... deine Schwester?" Tamí hatte Danila noch nicht allzu gut kennen gelernt und dennoch hatte sie den kleinen blonden Wirbelwind bereits ins Herz geschlossen. Nun machte sie sich Sorgen um das Mädchen. Hatte sie sie doch zuletzt in Bruchtal gesehen. Tamí hätte Legolas am Liebsten gesagt, wie sehr sie ihn liebte und wie sehr er ihr gefehlt hatte, doch sie fand, dass es nun an ihm lag, auszudrücken, wie er für sie empfand. Ob er sie noch wollte, sie noch liebte....

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyDi Jul 28, 2015 9:56 pm

Cf. Der Fluss (Ithilien)

Eithel war einfach nur am Ende nach diesem Lauf. Seine Füße taten weh und sein Rücken fühlte sich so an als wäre er zwanzig Jahre älter geworden. Immer hin hatte er all sein Zeug dabei und einen hungrigen, unerzogenen Hund. Aber immer hin war er jetzt in Minas Tirith! Der weißen Stadt. Einer wunderschönen Stadt, doch wollte Eithel eigentlich nur etwas essen und dann schlafen gehen. Er hatte sich Wasser gekauft und saß nun auf einer Mauer die irgendwas abgrenzte und teilte es mit seinem Hund. Der große Rüde trank gierig aus Eithels Hand und Eithel selbst fühlte sich nach dem Kontakt mit sauberem Trinkwasser wesentlich besser.

Der Markt war nicht mehr sonderlich voll, aber doch noch voller als Eithel vermutet hatte, denn es war schon spät und in Ithilien wären die Stände jetzt schon längst geschlossen. Er sah sich jedoch nicht genau um. Aber ihm fiel es auf, dass zwei Personen von allen anderen gemieden wurden und er glaubte Prinz Legolas zu erkennen und war das andere... jemand den er kannte? Sie kam ihm bekannt vor, aber Eithel wusste die Frau nicht mehr genau zuzuordnen.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyDi Jul 28, 2015 10:10 pm

Plötzlich ging alles sehr schnell. Eben noch lag Tamí in Legolas' Armen, war überglücklich und ihr Herz pochte so schnell, dass sie glaubte, es würde ihre Rippen sprengen. Dann hörte man plötzlich Hufgetrappel. Drei maskierte Gestalten auf Rappen mit Kapuzen hielten direkt neben ihnen und einer von ihnen sprang von seinem Pferd und riss Tamí an sich und aus den Armen ihres verlorengeglaubten Liebhabers. "Legolas!", rief sie noch, ehe der Mann sie über den Rücken seines Rappens warf und ehe sie sich rühren konnte, selbst aufsprang und seinem Pferd die Sporen gab. Alles zog nun blitzschnell an ihr vorbei, obwohl sie es nur kopfüber sah. Sie war panisch, hatte Todesangst, aber langsam formte sich ein Gedanke in ihrem Kopf: Sie würde Legolas wieder vermissen und vielleicht sogar nie wieder sehen. Sie versuchte, einen Blick auf die maskierten Gestalten zu erhaschen, doch es gelang ihr nicht. Alles was sie vernahm war die Stimme ihres Entführers: "Du kleine Schlampe hättest deinem Schwanzlutscher von Freund Manieren beibringen sollen. Aber nein, er musste ja unbedingt unseren Kumpel töten.. Ihr Beide werdet schon sehen, was ihr davon habt." Die Stimme kam Tamí bekannt vor und erst jetzt realisierte sie auch, was er gesagt hatte. Er war einer von ihnen.. Er war einer der Männer, die sie überfallen hatten.. Er war einer der Gründe, weshalb Tamí diese Stadt nie wieder hatte betreten wollen... In todesangst blieb Tamí stumm, während sie die Stadt verließen.

---> Die Wiesen außerhalb

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyDi Jul 28, 2015 11:02 pm

Eithel beobachtete die zwei Gestalten kurz, dann sah er zu seinem Hund. Immer hin hatte er den noch. Zwar war Thal nicht mehr an ihm interessiert und sein Bruder hatte ihn einfach so verlassen und alles andere war grade beschissen, aber immer hin hatte er seinen Hund noch. Und andere Menschen hatten sich gegenseitig und das war doch immer wieder etwas schönes. Wenn andere Menschen glücklich waren, sollte er sich nicht darüber beschweren, dass sein Leben grade nicht sonderlich schön war. Sowas gab es doch immer wieder. Zeiten in denen es nicht sonderlich gut war, aber es würde immer wieder besser werden und auch wenn das einzigst gute grade ein hechelnder Hund war, der dich ansah, so war es etwas gutes. Eithel grinste, dann sah er wieder auf und sah wie jemand die Frau bei Prinz Legolas von ihm wegriss und auf ein Pferd zog. Die Frau schrie nach Legolas, welcher sich jedoch nicht bewegte. Eithel hingegen reagierte schnell. Er ließ sein Zeug liegen und packte den Schimmel, welcher vor der Taverne stand, vor welcher Eithel saß. Das jenes Pferd das Pferd von Prinz Audric war wusste Eithel nicht, aber er sprang auf und ließ es loslaufen. Er verfolgte den Mann, welcher die Frau gegen ihren Willen mit sich nahm.

---> Die Wiesen außerhalb

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMo Aug 17, 2015 10:22 pm

Andra wusste nicht so recht was sie mit sich anfangen sollte, jetzt da sie nichts zu tun hatte. Seit dem Allem mit ... Nein, sie würde jetzt nicht an ihn denken. Zu oft hingen ihre Gedanken in letzter Zeit bei dem was vergangen war. Nicht heute. Sagte sie sich, hob leicht das Kinn und lief weiter.
Schon seit einer halben Stunde schländerte sie jetzt durch Minas Tirith und war inzwischen auf dem Marktplatz angekommen. Hier herrschte reges Treiben, was Andra irgendwie schmunzeln lies. Sie sah sich die ganzen Menschen an, die absoulut mit ihrem einfachen Leben in dieser großen Stadt zufrieden waren. Vermutlich war selten einer von ihnen bereits weiter als einen Tagesritt weg von Minas Tirith gewesen. Sie schüttelte den Kopf, sodass ihr einige Haarsträhnen ins Gesicht fiiehlen, welche sie achtlos zur Seite strich. So könnte sie selbst nie Leben, sie genoss es tagelang unterwegs zu sein nur den Wind als ihren Begleiter und die Sterne als ihr Dach über dem Kopf. Sie glaubte insgeheim, dass es gegen ihre Natur war irgendwo sesshaft zu werden ... wobei sie es sich mit Eanor hätte vorstellen STOPP. Schon wieder driftete sie ab.
Sie bahnte sich geschickt ihren Weg durch die Menschenmenge und lies sich dann an einem kleinen Brunnen auf dessen Rand fallen. Dort sitzen beobachtete sie die Leute weiter und hoffte auf irgendetwas Spannendes. Es war schon zu lange nichts mehr Aufregendes passiert.

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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMo Aug 17, 2015 10:33 pm

Mittlerweile war Sirija schon lange unterwegs ohne eine richtige Pause zu machen, um etwas Richtiges zu essen. Fast eine Woche wenn sie sich recht entsann, aber immerhin war sie dadurch auch weit gekommen und hatte nun Minas Tirith erreicht. Zum ersten Mal in ihrem Leben war sie in dieser riesigen Stadt mit so vielen Menschen. Besonders hier auf dem Marktplatz herrschte reges Treiben und sie hatte Mühe mit Chimalus ihrer Schimmelstute einen Weg zu finden ohne die Leute zu verletzen. Ihr Pferd war unruhig und völlig erschöpft von dem strapazierenden Ritt und die Schildmaid hätte gerne gewusst, wo sie hier ihr Pferd versorgen könnte. Keiner den sie bisher gefragt hatte, hatte ihr geantwortet oder sie etwas dümmluch angesehen. Nun war sie mit den Nerven am Ende, aber da sah sie eine junge Frau am Beunnen. Ihrer Kleidung nach zu urteilen war sie auch eine Schildmaid oder eine andere Art Kämpferin. Egal, sie konnte Sirija sicher helfen und so steuerte die blonde Frau auf die Dunkelhaarige zu.
"Verzeiht die Störung, aber wo finde ich etwas zum Versorgen meines Pferdes?" fragte sie höflich und wie zur Unterstreichung ihrer Worte schnaubte Chimalis ungeduldig.
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Der Marktplatz - Seite 8 EmptyMo Aug 17, 2015 10:48 pm

Andra lies die Beine baumeln und sah sich um, nach einer Weile erregte eine blonde Frau auf einem Schimmel ihre Aufmerksamkeit. Sie versuchte sich mit ihrem Pferd einen Weg durch die Menschenmenge zu bahnen, was nicht so leicht zu sein schien. Andra musste schmunzeln, die Frau wirkte recht erschöpft, vermutlich war sie noch nie zuvor in Minas Tirith gewesen und kannte sich nicht aus. Wieso sonst sollte sie mit ihrem Pferd über den Markplatz laufen?
Die junge Frau find ihren Blick auf und steuerte promt zu Andra auf den Brunnen zu, als sie vor ihr stand fragte sie. "Verzeiht die Störung, aber wo finde ich etwas zum Versorgen meines Pferdes?" Andra mustere ihr Gegenüber, die Frau trug ein Schwert und irgendetwas an ihrer Ausstrahlung lies Andra darauf schließen, dass du auch wusste wie man es einsetzte.
Andra schwang sich von dem Brunnen und strich dem Schimmel sanft über den Hals. "Na dann folgen Sie mir mal.", meinte Andra leichthin und ging sich eine Weg bahnen durch die Menge. Sie setzte eine undruchdringliche Miene auf, sodass ihr die meisten Menschen freiwillig den Weg frei machten. "Zum ersten mal im schönen Minas Tirith?", fragte sie über die Schulter hinweg. Die Blonde hatte ihre Neugierde geweckt.

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