Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Menelmacarin Teil 1 Die göttliche Gefährtin (Herr der Ringe/ Sillmarillion/ Lost Soles (HOME) ( verschollene Geschichten)

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 Menelmacarin: Die göttliche Gefährtin

DIE VORSZENE

Erinnerungen des Herrn der Valar



Vorwort



Diese Szene ist für alle, die sich im Silmarillion auskennen, gedacht. Für Jene die das nicht tun, gibt es einige Anmerkungen.



Nun zu meinen erfundenen Sachen: Ihr begegnet zwei Personen, die hier noch keinen Namen haben.



Einmal diese Person:



„Dies ist eure Musik. Dies ist das Königreich Arda!“, sprach Eru und eine Frau trat in die Halle. Sie trug flammendes Haar. Ihr Gewand war rot und ihre Füße bestanden aus glühender Asche. Um sie herum waberten goldene Streifen. „Liebe Schwester!“, sagte Eru und nahm ihre Hand. „Liebster!“, sprach sie. „Die Qarantara(12) bitte!“, sagte er. Ich sah wie die Frau ihre Hand hob und eine helle flackernde Flamme entstand auf ihrer Handfläche. Sie setzte die Flamme in Erus Hände.



Und zweimal dieser Person:



Szene 1: Eru lächelte und verließ die Halle. Wieder folgte ich ihm. Vor der Halle wandte er sich nach rechts und betrat eine weitere Halle. Er hob beide Hände und ein Bild entstand in der Luft. Eine schwarze Frau mit glutroten Augen erschien. „Wer ist das?“, fragte ich. „Manwë, ich bitte dich, Varminwea um jeden Preis zu beschützen. Gib sie niemals, hörst du, NIEMALS auf. Es gibt eine dunkle Macht, die meiner ebenbürtig ist, die nach ihr trachtet.

Ich habe diese Macht selbst erschaffen. Arda ist der einzige Ort wo sie sicher ist. Doch leider nur begrenzt. Ich allein stehe zwischen ihr und dem Zugang zu Arda.“, sagte Eru.



Szene 2: Doch dann warf er, mit einer einzigen Bewegung, ein Flammenschwert auf mich. Rasch wich ich aus und dann sah ich etwas, was ich nicht verstand: Der Arm, mit dem Melkor die Flamme gesteuert hatte, war von einer schwarz silbernen Kette umwickelt. Langes schwarzes Haar wehte einen kurzen Augenblick hinter ihm und ein Gesicht, das ich schon einmal von Eru selbst gezeigt bekommen hatte, flackerte hinter Melkor auf. Doch es war innerhalb von Augenblicken wieder verschwunden.



Diese beiden Personen sind Quendari, ein Volk, das ich mir ausgedacht habe. Ein Volk zu dem Eru Ilúvatar gehört. Dieses Volk war vor den Ainur da und lebte in Quasandlar, einem Schloss, von dem heute nur noch die Ewigen Hallen übrig sind. Sie waren viele und beherrschten die Musik. Sie werden auch die Schöpfer genannt. Jedes dieser Wesen war aus einem Element oder einer Tugend gemacht. Die Leere war ihr Königreich und sie taten nichts anderes, als Musik zu spielen und sich zu vergnügen. Dann verliebte sich Eru Ilúvatar in die Herrin des Dunkels. Ihren Namen erfahrt ihr noch. Sie verbrachten einige Zeit zusammen, doch die Herrin des Dunkels wurde bald stark eifersüchtig. Denn Eru verliebte sich in die Herrin des Feuers, der Hüterin der Unauslöschlichen Flamme. Sie verfiel in Eifersucht und Wut und wollte Eru zur „Vereinigung“ (Eine Paarung, die bei mir auch die Ainur haben) zwingen. Doch Eru schlug sie zurück und daraufhin verschwand sie in die Leere. Sie baute Darakara, das Dunkle Schoss. Als die Herrin des Feuers und Eru eine Hochzeit feierten, brach sie in Quasandlar ein und brachte alle ihre Brüder und Schwestern um. Sie zerstörte Quasandlar, sodass nur noch die „Zeitlosen Hallen“ übrigblieben. Diese Tat ließ sie zum Bösen werden und ihre Macht wuchs. Eru und die Herrin des Feuers überlebten als einzige. Ihr Sohn wurde geboren und Eru erschuf die Ainur, im Andenken an seine verlorenen Brüder und Schwestern. Zuerst Melkor, dann Manwe und danach den Rest. Die noch jungen Ainur bekamen erst zur Erschaffung Eas die Herrin des Feuers zu Gesicht.



Eines Tages entdeckte Melkor die Herrin der Dunkelheit. Sie verführte ihn und der arme Melkor wurde vom Willen Ilúvatars abgetrennt und stellte durch die Verführung der Herrin des Dunkels Eru infrage. Doch als der Geist Melkors sich gegen die Gedanken und die Gier, die sie ihm einpflanzte wehrte, legte ihm die Herrin der Dunkelheit eine Kette an und versklavte Melkor. Er war nun ihr Werkzeug und tat all seine Taten in ihrem Auftrag.



Nach der Ainurlindale griff die Herrin der Dunkelheit Eru und die Ainur an. Eru schickte seinen Sohn und seine Tochter als Ainur getarnt nach Mittelerde und rettete die Flammenherrin. Er bat sie, sich zu verstecken und sie schlug Arda vor. Soe wollte ihre Schöpfung die Unauslöschliche Flamme beschützen. Nach der Erschaffung Eas ging sie also zu ihrer Flamme in den Kern Ardas. Die Herrin des Dunkels konnte Erus Kinder nicht finden und verlangte Arda. Doch Eru schickte sie fort und verhinderte, dass seine Rasse jemals Arda betreten kann. Außer seinen Kindern ist kein Quendarie in der Lage, auf Ea zu wandeln. Eru erschuf die Dagor Dagorath und erst nach dieser Schlacht würde der Bann brechen, sodass auch er und die Herrin des Dunkels Ea betreten könnten.



Doch er baute auch eine Rettung ein. Denn die Prophezeiung der Dagor Dagorath enthielt eine mögliche Umgehung der Schacht. Diese hatte mit seiner Tochter und Melkor selbst zu tun.

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Ich schwöre bei den Valar mein Volk zu ehren


Zuletzt von Nareiell am Fr Feb 01, 2019 3:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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DAS KAPITEL





Vorszene:



Erinnerungen des Herrn der Valar

Part 1


„Nein! Varminwea! Tue es nicht! Hör auf, Bruder!“, schrie ich. Doch er lachte nur. Der dunkle Thron Utumnos(*1) schimmerte im Schein des Feuers. Sie lag zu seinen Füßen und ihre Fauna blutete. Ich hechtete zu ihr und mein Wind schlug gegen die Eiswand, die mich von ihr trennte. Niemals würde sie hier ihren Hroa(1) verlieren. Ich würde es nicht zulassen. Meine Kräfte schlugen mit aller Gewalt gegen Melkors Widerstand(*2). Feuerzungen leckten an ihr und sie wand sich im Schmerz der Verbrennungen. Telimektar warf sich gegen Morgoth. Funken von Licht stoben, als Astaldotúre, Telimektars(*3) Schwert „tapfere Macht“ oder „Ataldos Macht“, und Grond(*4) aufeinander schlugen. Mein Feind drehte seinen Hammer und schlug Tulkas‘ Sohn in den Bauch. Der Macarícáne flog gegen eine Säule und ein Zittern durchlief die Ered Engrin(*5). „Manwe! Zur Seite!“, rief eine mir wohlbekannte Stimme. Mit bloßer Faust brach Tulkas(*6) die Mauer ein. „Ada!“, hörte ich ihren Schrei, bevor alles dunkel wurde. Plötzlich flammten drei Lichter auf. War der Krieg der Mächte vorüber? Die Silmaril erstrahlten vor mir. Eine gezackte schwarze Krone hüllte sie ein. „Melkor!“, keuchte ich und wollte zurückweichen, doch mein Körper gehorchte mir nicht. „Sie gehört mir! Sie wird immer mir gehören.“, sagte er und grinste. Die Bernsteinfarbenen Augen glühten vor Triumph. „Wo ist sie?“, rief ich. Melkors Grinsen wurde breiter. „Wo ist sie!“, schrie ich ihn erneut an. Er antwortete nicht. „MELKOR!“, brüllte ich, doch er lachte. Wie ich es hasste, wenn er das tat. Seine bernsteinfarbenen Augen sahen mich amüsiert an. „Wo ist meine Tochter?“, fragte ich leise. „Oh Bruder!“, meinte er nur und streckte die Hand aus. Ich schlug seine Hand weg und sagte ganz leise: „Bitte!“ „Das reicht mir nicht, Herr Valinors(*7)“, sagte Melkor mit Genugtuung. Ich ging auf die Knie und leise traurige Töne erfüllten die Dunkelheit. „Wie süß, der kleine Bruder geht endlich vor dem wahren Herrn Ardas auf die Knie. Endlich beugt sich der Thronräuber“, spottete er. Seine langen schwarzen Haare kamen auch noch unter dem Helm des Tyrannen von Utumno hervor. Er war plötzlich wieder der große Bruder, zu dem ich vor der Ainulindale(*Cool aufblickte. Der große Beschützer. „Wo ist sie? Was muss ich tun, dass du Mânainiðil(2) verschonst?“, fragte ich in Valarin. „Ich will Ilmarin. Ich will den Thron Ardas“, verlangte er. Ich schluckte. Hatte ich eine Wahl? Nein. Varminwea würde in seiner Gewalt bleiben und weitere Folter erleiden, wenn ich nichts tat. Das konnte ich ihr nicht antun. „Eru(3) wird deine Entscheidung verstehen, Manwë!“, meinte Melkor und streckte die Hand aus. „Erst Varminwea!“, verlangte ich. „Du würdest deinen Platz wirklich aufgeben?“ hakte er erstaunt nach. „Ich will sie sehen!“, beharrte ich. „Ich habe dein Wort, dass Arda mir gehört und dass es von den Saura Firimar gesäubert wird?“, fragte Melkor. „Abscheuliche Sterbliche? Was hast du gegen die Zweitgeborenen?“, fragte ich.

„Sie sind zu verdorben. Sie werden immer das Böse in Mittelerde halten und immer zu schwach sein, um ihm zu wieder stehen. Sie werden IHR dienen. Sie nähren meine Kette. Mit jedem Menschen, der dem Bösen anheimfällt erscheint ein weiteres Kettenglied der Quaratakur(4)“, erklärte Melkor. „Der was?“, fragte ich und starrte in seine schmerzverzerrten Augen. „Ich darf nicht, Manwë!“, sagte mein Bruder, „Ich will frei sein. Ich will wie du sein. Eru ist für dich da, aber ich gehöre zu ihr. Vater hasst mich dafür. Ich bin ihre Schöpfung, Manwë, oder vielmehr meine ‚eigenen Gedanken‘ sind dies.“ Leise Trommeln und traurige Geigen drücken seine Gefühle aus. Ich verstand nicht im Geringsten was er mir sagen wollte und konnte nur an meine Tochter denken. „Zeig sie mir! Zeig mir Varminwea!“, brüllte ich ihn an. Melkor ging vorwärts und ich folgte meinem Feind. Dann sah ich eine Säule in der Dunkelheit auftauchen. Sie lag am Fuß der Säule. In Ketten gewickelt und an den Marmor gebunden. „Varminwea!“, keuchte ich und rannte auf sie zu. Ich fiel vor ihr auf die Knie und strich mit meiner Hand über ihr Gesicht. Sie öffnete die Augen und sah mich erschrocken an. Dann trat Erleichterung in ihr Gesicht. „Atar!“, keuchte sie und ihre Augen strahlten. Doch es stand Leid in ihnen. Er hatte ihr weh getan. Er hatte ihr unendlich weh getan. „Meine kleine Lilie!“, flüsterte ich und drückte sie fest an mich. Das Metall ihrer Ketten glühte auf und sie schrie. Eis zog sich von der Säule über sie. Plötzlich küsste und umarmte ich eine Eisstatur. Meine kleine Tochter, eingefroren. Ermordet für immer. Ich schrie. Ich schrie in Qual. Die Dunkelheit brach über mich herein. Ich spürte, wie mich Wut und Schmerz einnahmen.
„Varminwea!“, rief ich ihren Namen und wachte heftig zitternd auf.





Es dauerte eine Weile, bis ich wieder klar sehen konnte. Goldene Balken und eine weiße Decke lagen meterweit über mir. Das Turmzimmer von Ilmarin, meinem Palast auf den Taniquetil(*9), erstrahlte in den Strahlen Earendils. Tirion, der Fahrer des Mondes, musste fast seinen Hafen am Untergrund Ardas erreicht haben. Und Earendil war, wie jedes Jahr, auf dem Weg nach Aman(*10). In wenigen Minuten würde Vingilot in den Hafen Eldamars einfahren und er würde aus Vaiya, dem Himmelsmeer, kommen: Jedes Jahr kam der Auserwählte der zwei Geschlechter an ihrem Tag zurück. Er bat sie, den Fluch von ihm zu nehmen. Jedes Mal hockte Elwing auf dem Mindowing, dem Turm der Gischt, ihrem Turm, und sang den Schrei der Möwen. Beide waren so nahe und doch konnten sie sich nicht dem anderen nähern. Dies war der Fluch, den die Vala des Schicksals auf beide legte, bevor sie Valinor für immer verließ.



Varminwea rächte sich so für den Krieg des Zorns. Sie rächte sich so für den Verlust Melkors. Oh, meine kleine Lilie, warum hast du uns verlassen? Bilder des Traums kamen hoch. Seit wann träumte ich wieder von ihm? Seit wann waren meine Gedanken wieder erfüllt von Schmerz und Wut und dem Gedanken an Morgoth. All das, was in dem Traum geschehen war, war nie passiert. Mein Verstand wusste das. Mein Bruder hatte kein einziges Mal Varminwea Leid zugefügt. Es war meine Fantasie und meine Angst um sie, die mich dies damals denken ließ. Immer noch war diese Angst da. Immerhin gab es jemanden auf Mittelerde, der ihr im Gegensatz zu Melkor wirklich Schmerz zufügte. Númenor war ein dunkles Kapitel in meiner Herrschaft über Arda. Zwei Zeitalter war es jetzt her, dass ich sie in dem Armen halten konnte. Nach Melkors Verbannung hatte sie wochenlang nicht mit mir geredet. Sie hatte sich verkrochen, hatte ihrer Wut gegen mich Luft gemacht. Ich hatte ihr das Liebste auf Arda genommen. Der Schmerz erfasste mein Herz wieder, als ich sie erneut vor den Toren der Nacht sah.

„Da hinten ist mein Vater und ich werde ihn befreien. Das habe ich versprochen. Doch das kann ich nicht, wenn ich weiter zuhause bin. Valinor ist kein Ort für Ânudkâl(5)“, sagte sie damals.



Und ich närrischer Tor, handelte völlig falsch. Ich rief die Galatiris(6) und ihre Anführerin und Namensgeberin. Auch bestimmte ich Súle (7), aus meinen Maiar. Diese beiden band ich an sie. Sie konnten nun nirgendwo hin, wo Varminwea nicht war. Dies war die strengste Bewachung, die ich je für sie aufbot. Dann erteilte ich ihr „Hausarrest“. So redete ich mir die Gefangenschaft in Mandos Hallen jedenfalls schön. Sie schrie, beschimpfte mich und allen tat es weh. Selbst Mandos hielt sie nicht gerne in seinen Hallen fest. Doch er fügte sich mir. Keiner wollte, dass meine Lilie ging. Drei Tage, im Andenken an die die drei Valischen Zeitalter der Gefangenschaft Melkors in Mandos, sperrte ich meine eigene Tochter weg. Die Noldor von Tirion nannten diese Zeit später „Ya haryon ló Morgoth – Das Erbe von Morgoth“, aber es hielt Varminwea nicht auf. Nach ihrer Freilassung ging sie fort. Sie hinterließ mir nur einen Brief. Nach ihrem Weggang wurde sie auf dem Belegaer, dem großen Westmeer, nur ein paar Meilen von Mittelerde entfernt von Sauron angegriffen. Das Resultat war ihr vollständiger Verlust für eine lange Zeit. Sie wurde von Eru in Stein, zu ihrer Rettung, eingeschlossen.



Ich stieg vom goldenen Nachtlager und ging zu einem Schrank. Er stand gegenüber dem Bett und über dem Schrank, hing die Eisenkrone. Es war nicht die echte Krone meines Bruders. Varminwea hatte sie mir, nachdem Eonwe, mein Herrführer, sie festgenommen hatte und sie nach Mandos gebracht werden sollte, vor die Füße geworfen. Sie hatte gesagt: „Dies wird dich immer an meinen wahren Vater erinnern. Du hast ihn mir genommen. Du hast mein Herz zerrissen und nun sperrst du auch noch meinen Körper ein“. Sie musste die Krone gemacht haben. Ich schob die Schublade auf und nahm den Brief heraus. Er war in den Tengwar, der Schrift die Feanor erfunden hatte, verfasst. Ein weiterer Versuch meiner Tochter, mich an meine Fehler zu erinnern. Ich hatte ihre Freundschaft mit Feanor immer verachtet. Traurig sah ich auf die Schrift:


Lieber Vater, Ich werde Melkor immer lieben. Ich werde Mittelerde beistehen. In Valinor kann ich nicht bleiben. Deine „Tochter“ Varminwea


Anmerkungen:



ANMERKUNGEN (Achtung Spoiler)



Sprachen:



QU – Quenya S – Sindarin SCH – Schwarze Sprache (Angbands) V – Valarin, die Sprache der Valar und Ainur



Von mir erfunden:



Quand (Elbisch QU Kúmalambe „Sprache der Leere“) Sie ist der Vorläufer des Valarin und der nachfolger der Quenlandarion, der Sprache der Quendari. Abkürzung: Quand



Quenlandarion Das ist der Sprache der Quendari. Die Quendari lassen sich in meinem Vorwort finden. Zu ihrer Rasse gehört Iluvatar. Abkürzung: Quenla Quendari (Volk) Quendarie (Weibliche Quendari) Quendaro (Männlicher Quendari)



*1 Utumno – die erste Festung Melkors in Mittelerde. Sie wurde im Krieg der Mächte zerstört. Siebefand sich in Beleriand auf den Erid Engrin, einem Gebirge das Melkor erschuf.



*2 Melkor – Der Feind der Valar oder gefallener Vala. Er gehört zu den Aunir also den Göttern. Er will über Mittelerde herrschen und führte im Ersten Zeitalter viele Kriege, vor allem gegen die Noldor. Am Ende des ersten Zeitalters wird er von den Valar besiegt und in die Leere verband. Sein Diener Sauron nimmt später seine Position in Mittelerde ein. Er wird in diesem Text auch Morgoth genannt, da dies ebenfalls ein gängiger Name für ihn ist. Er bedeutet: schwarzer Feind der Welt.



*3 Telimektar – Er ist eines der Valarhíni, der Kinder der Valar. Telimektar ist bei Tolkien der Sohn von Nessa und Tulkas und stammt aus der „History of Middleearth“ (HOME) genauer der deutschen Fassung: Die verschollenen Geschichten 1 und 2. Es ist ein frühes Manuskript des späteren Silmarillions. Ich gab ihm passend zu seinem Vater Tulkas Astaldo (der Tapfere QU) den Beinamen: Macarícáne (Krieger der Tapferkeit QU).



*4 Grond – Grond ist hier nicht der Rammbock aus der Schlacht von Minas Tirith in HDR. Es ist der Unterwelthammer mit dem Melkor in der Dagor Bragolach gegen Fingolfin kämpfte. Es ist Melkor Waffe. Ich habe ihn hier als Hammer präsentiert in einigen Versionen ist es auch ein Morgenstern.



*5 Erid Engrin – Das Gebirge, dass Melkor in Mittelerde erschuf und wo er die Thangorodrim über Angband auftürmte und auch Utumno baute er in dieses Gebirge.



*6 Tulkas – Einer der Valar und zum Volke der Ainur gehörend. Vater von Telimektar, Ehemann von Nessa und Freund Varminweas.



*7 Valinor – Valinor ist die Heimstätte der Valar und das Segensreich Ardas. Es wird im HDR oft „Westen“ genannt. Dort wandern die Elben im Dritten Zeitalter hin.



*8 Ainurlindale – „Musik der Ainur“: Sie ist eine Musik, die Iluvatar die Ainur vor dem Schöpfung Mitterdes spielen ließ. Durch diese Musik und der unauslöschlichen Flamme wurde Arda geschaffen.



*9 Taniquetil – Der Taniquetil ist der Sitz Manwës und der höchste Berg der Pelóri, dem Gebirge Valinors. Auf ihm steht Ilmarin, der Palast Manwës.

10* Aman – Das Land der Valar in dem sich Valinor befindet. Es könnte auch als Kontinent gesehen werden. Im Dritten Zeitalter ist es nur über den geraden Weg zu erreichen, oder den Olore Malle (Aus den Verschollenen Geschichten)

1 Hroa (QU) – Körper, im Falle der Ainur ist es eher eine Hülle für den Geist.

2 Mânainiðil (V) – gesegnete Lilie (iniðil – Lilie/ Blume und Mâna wird aus Mânawenuz, dem Valarin Namen von Manwe gebildet. Bedeutung: „Einer im Einklang mit Eru“)

3 Eru (QU) – Einer, der Eine, der Name für Iluvatar bei den Elben.

4 Quaratakur (Quenla) – ewige Kette des Willens (Qua/ewig, Rat/Kette, a/des, Kur/Wille)

5 Ânudkâl (SCH) – Westlicht

6 Galatiris (S) – Sternenwacht

7 Súle (QU) – Wind

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