Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Länderei der Rabenschwarz

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Neylien
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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Mi Nov 14, 2018 11:42 pm

Die Braunhaarige genoss seine Nähe, seine Wärme. Sie konnte sich noch nicht einmal dagegen wehren, obwohl sie wusste das er auf seine Wunde achten sollte! Auch seine Worte konnten nicht verhindern das Tränen über ihr Gesicht liefen. Nein sie war sich sicher das sie versagt hatte.

"Sofort, Herr!", gab Ralath von sich und verschwand. Hoffentlich hatten einige Grenzer überlebt, denn Neylien war sich sicher das der Hauptmann und nun Stadthalter nicht vergessen hat das Land abzusichern. Das würde nicht zu seinem Pflichtgefühl passen. Auf James' Bitte hin nickte sie schwach, später würde sie sich von einem Heiler versorgen lassen. Doch zuerst wollte sie noch in seinen Armen liegen, wissend das er an ihrer Seite war. "Bitte verlass mich nicht ...", flüsterte sie, sie hatte Angst das er gehen könnte, das er sie verlassen könnte. Nicht wegen eventuellen Narben, nein vielmehr weil sie dachte sie wäre keine gute Lady.

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James Lancaster
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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Mi Nov 14, 2018 11:51 pm

James hielt sie fest und sah Ralath dankbar an als dieser seiner bitte nachging. Seine Verlobte hielt er fest, liebevoll und unterstützend. Für ihn hatte sie noch immer keine schuld.

Doch eines ließ ihn veranlassen sie kurz von ihm zu trennen. Er sah ihr in die Augen und küsste sie. "Ich würde dich niemals verlassen" sagte er ehrlich und liebevoll. "Novjts und niemand trennt uns mein Herz" So wartete und beruhigte er Neylien. Sie durfte weinen, auch als Lady.

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 12:01 am

Seine ehrlichen Worte und sein liebevoller Kuss ließen die Tränen versiegen. Dankbar sah sie ihn an, allmählich beruhigte sich die junge Frau. "Danke ...", flüsterte sie, ihre Stimme war etwas rau geworden. Langsam trat ein Heiler an die Beiden heran, wollte die Wunden der Lady versorgen.

Langsam stand sie auf, half James auf dessen Wunde sie aufpassen sollten, und setzte sich auf einen Stuhl. Das Behandlungszimmer wurde mit einem Tuch geteilt, sodass Neylien das zerstörte Kleid ausziehen konnte ohne ungewollte Blicke auf sich zu lenken. Ihr schöner Körper war von kleineren Kratzern übersät, doch das war nicht weiter besorgniserregend. Allerdings wurde die Wunde, die der falsche Lord ihr zugefügt hatte, genauer unter die Lupe genommen. Während des Kampfes riss diese erneut auf und so wie es schien drang Schmutz in die Wunde ein.

"Diese Wunde werden wir säubern und neu vernähen müssen.", meinte der Heiler und machte sich augenblicklich ans Werk. "Sagt, wie hoch war unsere Blutzahl?", Neylien musste einfach wissen wie viele sie verloren hatten, dabei hielt sie James' Hand, sie wollte ihn an ihrer Seite wissen.

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 2:08 am

James blieb bei Neylien und ließ sich wie ein alter Mann helfen. Sobald er stand war die Verletzung weniger schlimm. Die Heiler kannten nur die Zahl der Verletzten und Toten hier im Raum. " um die 100 Verletzte, 12 Tote sind hier. Draußen weiß ich nicht"

James küsste Neylien auf die Stirn. "Ich werde das herausfinden" sagte er liebevoll und ließ sie kurz allein. Durch die Verletzung ging er langsamer, aber kam an sein Ziel. Er redete mit den wachen. Dann hörte er etwas, ein weinen. Er machte sich sofort auf die Suche. Was er fand war ein Säugling, seine Mutter war tot. 2 Pfeile in den Rücken. Seufzend und etwas schmerzend ging er auf die Knie und hob das Baby auf. "Schhhh schon gut.es wird alles gut" Sanft legte er es an seine Brust und streichelte es beruhigend. Er summte sogar ein Lied bis es aufhörte zu weinen

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 8:46 am

Die Braunhaarige sah ihm, es machte sie traurig das es schon hier im Raum so viele Tote waren. Auf dem Hof werden es weitaus mehr sein. Das James einen Säugling fand wusste die nicht, so ließ sie sich ein neues Kleid bringen und wenig später betrat sie den, von Tod eingehüllt, Hof.

Das Baby hatte sich mittlerweile beruhigt, sodass Neylien erst sah was er im Arm hatte als sie bei ihm war. Ihr Blick fiel sofort auf den toten Körper und Gewissheit zeichnete sich ab. "Das arme Ding...", sie sprach leise, denn der Säugling war an James Brust eingeschlafen. Sanft strich sie über dessen Rücken, was sollte sie mit dem Kleinen machen? Sollten sie es zu sich nehmen? Sollten sie es einer anderen Familie geben?

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 8:54 am

James streichelte dieses fremde Kind andächtig, auch wenn es nicht das seine war, war er unendlich liebevoll zu ihm. Er hatte großes Mitleid und seufzte. "Wir sollten rausfinden ob diese Frau noch Angehörige hat. Einen Mann, Eltern, Geschwister?" fragte er und sah Neylien an. Natürlich würde er es aufnehmen, aber nicht wenn er wusste das es noch Familie hatte, dann sollten sie es aufnehmen, wenn sie es wollten. "Die Grausamkeit der Orks kennt keine Grenzen. Es ist gerade mal einige Wochen alt und die Mutter....sie hatte keine Chance, doch beschützte sie ihr Kleines unter ihrem Körper." James Augen wurden nass. Auch wenn er sonst ein so starker Mann war, war dies ein Thema das ihn berührte. 

"Kannst du das rausfinden Neylien? Vielleicht hat er noch Familie....wenigstens einen Teil" Mit Hilfe stand James auf und zeigte Neylien nun das Baby. "Ich stellte mir gerade vor wie wir.....Nein das ist jetzt unpassend." Sanft küsste er die Stirn des Babys und ließ es schlafen solange es wollte. Solange es keinen Hunger bekam war alles gut, sonst würde er ein Problem bekommen. 

"Hier belaufen sich die Opfer auf 23 Menschen sagten mir die Wachen. Die meisten wurden nur verletzt"

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 9:07 am

Langsam nickte die Braunhaarige, James hatte Recht sie sollten herausfinden ob das Kind noch Angehörige hatte. Doch der Anblick ihres Verlobte, so sanft wie er mit einem Säugling umging, so liebevoll obwohl es nicht von seinem Blut war. Es wärmte ihr Herz.

"Ja, ich werde sie ausfindig machen wenn sie noch lebten. Ich glaube nicht das es alleine ist.", aus ihrer Stimmte sprach Hoffnung, doch auch ein wenig Besorgnis. Über seine Worte wunderte sie sich einen Augenblick. Sie wusste auf was er hinaus wollte, doch in der Tat war es unangebracht. Viele waren gestorben, viele litten noch. Es wäre egoistisch über so etwas nachzudenken während viele der Kinder nun Waisen waren, bzw. Halbwaisen.

"35 Menschen ... Die ich nicht schützen konnte ...", ein wenig lachte sie über sich. Sie hatte wirklich das sie es schaffte, das sie alles richtig machte. Doch schüttelte sie ihren Kopf, ließ James und das Baby einen Moment alleine. Ralath kam auf sie zu, die Braunhaarige befahl ihm herauszufinden ob das Kind noch Verwandte hatte, doch da er die Familie kannte musste er nicht lange herumfragen. Es war das erste Kind des Schusters und seiner Frau, beide waren tot.

Der junge Frau stiegen Tränen in die Augen. Sie atmete tief ein und aus, beschloss den Jungen aufzunehmen. Sie war sich fast sicher das James nichts dagegen hatte. Langsamen Schrittes näherte sie sich den beiden wieder, berichtete James was sie herausgefunden hat. "Geben wir ihm ein zu Hause ...", meinte sie leise und das Kind schlug die Augen auf, sanft lächelte die Braunhaarige. Er lachte, griff nach James.

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 9:13 am

James sah Neylien nach. Er sah ihre Trauer in den Augen. Sie machte sich Vorwürfe, für etwas was sie nicht konnte. Ohne sie wären noch mehr gestorben. Es war schwer zu verstehen und noch schwerer hinzunehmen, dass verstand er. Nun blieb er eine Weile mit dem Baby allein und schaukelte es sanft hin und her. 

Neylien kam zu ihm und er zog die Luft scharf ein. Beide Eltern waren tot. Traurig sah er zu dem kleinen Wesen in seinen Arm. Es war noch unschuldig, so klein, hilflos. Es konnte noch nicht mal seinen eigenen Kopf richtig halten, so klein war es. "Ja das werden wir" sagte er als sie sagte sie würden ihm ein Zuhause gebe. "Wir passen auf ihn auf. Doch brauchen wir Milch oder jemanden die das Kind nebenbei stillen kann." Keiner von ihnen zwei konnte es. James noch weniger und Neylien war weder schwanger noch hatte sie ein Kind. Dennoch, sie würden das Kind nicht in Stich lassen. Vorsichtig beugte er sich runter und löste das Armband von dem Handgelenk der Frau und legte es es in die zarte Hand des Babys. Es sollte wissen wo seine Mama ist oder wer sie war

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 9:26 am

Neylien nickte, sie würden bestimmt eine Frau finden die dem kleinen Wesen geben konnte was es brauchte. Eine Amme gab es auf jeder Festung, warum dann nicht auch hier? Zwar hatte der damalige Lord und seine Frau keine Kinder, doch Neylien erinnerte sich an Sophie, eine junge Frau die damals die Ausbildung zur Amme begann als ihre Eltern starben.

Die junge Frau winkte ihren Hauptmann herbei, erkundigte sich nach der Amme. Ralath konnte ihr nicht sagen wo sie genau war, aber wenigstens wussten sie nun das es hier eine gab. "Geht hinein, nach der Amme wurde gerufen ...", meinte Neylien leise, während James sich nach dem Armband der Mutter beugte. Sie sah ihm hinterher, würde noch eine Weile auf dem Hof bleiben, die Leichen mussten verbrannt werden.

Nach getaner Arbeit rieb sie sich die Stirn, ihre Wunde zwickte ein wenig, doch riss sie nicht erneut auf. Neylien besah sich noch den Schaden den die Orks angerichtet hatte und sah nach den Pferden, diesen ging es allerdings gut. Cúran begrüßte sie freudig, die junge Frau lächelte. Dann sattelte sie ihn und wenig später ritt sie hinaus in die Ebenen, ihr Weg sollte sie an die Grenze bringen. Zwar wusste sie das Soldaten schon nach den Grenzern suchte, doch Neylien wollte nicht untätig bleiben. Immer noch redete sie sich ein etwas gut machen zu müssen.

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 9:34 am

James nahm dieses kleine Wesen und trug es vorsichtig hinein, dort würde er auf die Amme warten und er hoffte das jene ihn wenigstens füttern konnte. Ansonsten würde er sich gerne um das Baby kümmern und um es kümmern. Es war eine junge Frau die ebenso vor kurzen Mutter geworden war und somit genug Milch für das Baby hatte. James gab es ihr und ließ die zwei kurz unter sich, bei allem wollte er doch nicht zusehen. Zumindest nicht solange es nicht seine eigene Frau war die ihm die Brust gab. Nachdem das Baby satt war, zeigte ihm diese wie man sich um das Baby kümmern musste und das es viel Nähe brauchte um eine Bindung aufzubauen und um sich wohlzufühlen. James holte Decken während die Frau den Säugling neue Kleidung gab. Dann wickelte er es behutsam ein und trug es eine Weile mit sich rum. Es schien zufriedne zu sein, denn nach seinen Mahl schlief es bald ein und mit ihm James in Neyliens Gemach auf einem Stuhl, mit dem Baby im Arm. Schützen, festhaltend, sodass es nicht aus versehen hinunterfallen könnte.

Einige Soldaten waren tatsächlich an der Grenze und sahen ihre Herrin verwundert an. "Lady Neylien. Was macht ihr hier?" fragte einer von ihnen. Auch hier waren Tote, aber auch Verletzte, dennoch nicht so viele wie in der Festung. "Sie wurden überrascht. Ein Hinterhalt" erklärte der Soldat das Massaker

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 9:52 am

An der Grenze angekommen sah sie schon das Massaker das dort stattgefunden hatte. Neylien stieg vom Pferd, kümmerte sich mit um die Verwundeten, hielt bei vielen Wunden ab die unaufhörlich bluteten. "Ich bin nur hier um zu helfen! Ich lasse mein Volk nicht im Stich und dazu gehören auch meine Soldaten!", meinte sie mit fester Stimme, allerdings bebte jene vor Wut und Schmerz.

Plötzlich durchfuhr sie ein brennender Schmerz, ein Pfeil steckte in ihrer Schulter. Die Orks die vorher geflüchtet waren, griffen erneut an. Allerdings waren sie schnell besiegt, die Soldaten in heller Aufregung, ihre Herrin wurde verletzt. Neylien winkte ab, es war nur eine Fleischwunde. Nichts ernstes! Zuerst kamen die Soldaten, diese brachte sie mit zurück in die Festung, übergab sie den Heilern und stellte sofort neue Grenzer ab, dieses Mal ein paar mehr als davor.

Müde zog sich die junge Frau zurück in ihr Gemach, dort fand sie James und den Säugling. Die beiden saßen zusammen auf einem Stuhl, schliefen. Die Braunhaarige lächelte sanft, sie würde sich ein Bad gönnen. Aber warum hatte sich James nicht in das große Bett gelegt? Im angrenzenden Bad ließ sie ihr Kleid fallen, sofort würde das getrocknete Blut auffallen, welches sie schnell von ihrer Schulter wusch.

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 10:31 am

Warum er sich nicht ins Bett gelegt hatte wusste er wahrscheinlich selbst nicht wirklich. Wahrscheinlich weil er noch immer die verblutete und schmutzige Kleidung trug. Womöglich wollte er das Bett nicht schmutzig machen. Von dem Angriff wusste er nichts, hätte er es gewusst, hätte er wohl wach gestanden und auf Neylien gewartet. Doch nun schlief er mit dem Baby im Arm, welches ebenso sanft schlief. Einmal bewegte es sich, doch James hatte es fest und sicher, sodass es  bald wieder einschlief.

Irgendwann wachte James dann auf und sah sich um. Es war nun wieder hell geworden.Wie lange hatte er nur geschlafen? Wo ist Neylien? Das Baby bewegte sich nun auch leicht und mautzte. Bald würde es wieder hunger bekommen

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 11:30 am

Neylien wusch sich, sie wollte sich damit reinigen, von Schuld, Schmutz und Blut. Zurück im Zimmer schliefen die beiden Herrschaften noch, doch für sie selbst würde sich keinen Schlaf gönnen. Dafür war sie zu ruhelos. Sie ging die Festung ab, half den Heiler oder beschäftigte sich anderweitig.

Es wurde bereits hell, Neylien schickte die Amme in ihr Gemach, das Baby würde bald hunger bekommen. Sie selbst ging in die Küche und wies an für alle Frühstück servieren zu lassen. Noch einmal sah sie bei den Verwundeten vorbei, ihre Augen zeugten von Müdigkeit, aber sie gönnte sich keine Ruhe.

Gerade betrat sie den Hof als zum Essen gerufen wurde, Aduial kreiste über der jungen Frau, grüßte sie. Doch selbst das ließ sie nicht lächeln. Zu viel war in den letzten Tagen, Stunden passiert. Zu viele ließen ihr Leben. Nun waren alle beim Essen, doch Neylien zog es hinaus in die Ebenen. Noch einmal wollte sie die Grenzen absuchen.

"MyLord. Gut Euch zu sehen, habt ihr Neylien gesehen?", fragte Ralath James der zusammen mit dem Kind den Speisesaal betrat.

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 12:20 pm

James hatte gehofft seine Geliebte im Speisesaal anzutreffen, denn zu sehr sehnte er sich nach ihr. Er hatte das Gefühl sie hätte sich seit dem Vorfall von ihm abgewandt und als jene Frage des Hauptmannes ihn traf, schüttelte er traurig den Kopf. "Nein, es tut mir leid. Ich habe sie auch nicht gesehen. Ungewöhnlich....wir waren stets zusammen, doch nun wendet sie sich von mir ab." Vielleicht fand sie es nicht gut wie er sich um ein fremdes Kind kümmerte. Vielleicht hatte er sie dazu gebracht zu fliehen.

Traurig aß er nur wenig und zog sich dann erstmal zurück. Das Kind gehörte ohnehin gestillt, bis dahin konnte er sich um andere Dinge kümmern während seine Verlobte als verschwunden galt.

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BeitragThema: Re: Länderei der Rabenschwarz   Do Nov 15, 2018 12:57 pm

Ralath hörte ihm aufmerksam zu, leider konnte auch er ihm nicht sagen wohin Neylien verschwunden ist. Allerdings stutzte er als er seine Ausführungen hörte. Neylien wandte sich ab? Tröstend legte er seine Hand auf die Schulter des Lords. "Das glaube ich nicht. Warum sollte sie?", fragte er und machte sich ernsthafte Sorgen um die kleine Lady.

Neylien hatte währenddessen die Grenzen abgeritten, die Grenzer befragt, niemand hatte etwas ungewöhnliches gesehen. Es schien als wären sie wieder in Sicherheit und doch ihre innere Unruhe ließ sie nicht los. Was war nur mit ihr?

Aduial kreiste nach wie vor über ihr, passte auf sie auf. Nun ritt sie in einen Wald, die Sonne hatte schon ihren Zenit erreicht. Seltsam solange kam es ihr gar nicht vor. Sie wendete ihren schwarzen Hengst und ritt zurück zur Festung. Dort angekommen wurde sie von Ralath begrüßt, übergab Cúran einem Stalljungen. "Endlich seid ihr wieder hier!", freute sich und erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden, immerhin wirkte sie müde.

"Mir geht es gut.", Neylien war forsch, sie wollte keine lästigen Fragen beantworten. Die Braunhaarige ging in die Küche, schnapptes ich etwas zu essen und nahm im kargen Garten an einem Baum platz. Zwar war der Hof gesäubert, selbst die Blumen hatten überlebt, doch der Garten war immer noch schrecklich. Traurig gleitete ihr Blick umher, doch bald dämmerte sie weg, die Müdigkeit übermannte sie.

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