Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Land der Lancaster

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James Lancaster
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BeitragThema: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 7:56 pm

mit Neylien
Erstpost nach langer Inaktivität des Charakters


Jung, hübsch, elegant, dass waren die Worte die der junge Lord oft zu hören bekam. Denn in seinem Alter war es eigentlich nicht üblich schon eine Lordschaft über ein Land zu übernehmen. Doch wie viele andere zwang auch der Krieg ihn zu jene Pflicht als seine Eltern verstarben. So war es nicht ungewöhnlich das der junge Lord sich ab und an mit seinen Aufgaben überschlug. Etwas womit er an dem heutigen Tag aber nicht rechnete, war Besucht. Ungewollter Besuch.....der bald folgen würde. James war heute außerhalb seiner gewohnten Festung hoch zu Ross unterwegs. Er war dabei die Länderein zu Besuchen, um sicher zu gehen, dass seinem Volk es auch an nichts fehlte. Er blieb hier und da mit seiner Leibgarde an einigen Bauernhöfen stehen und fragte nach dessen Befinden. Die Antwort war meist positiv, aber wie auch im jeden Land gab es diese Nörgler und Schmarotzer. 

So war er gerade auf dem Weg zu einem anderen Hof als seine Späher etwas in der Ferne ausmachten. Sofort wurde der Lord angewiesen anzuhalten, denn auch nach dem Krieg war das Land nicht von allen Unrat befreit und Gefahr lauerte überall. Selbst zu Hofe. James seufzte tief. Am Land waren es die Feinde die ihn bedrängten um am Hofe die heiratswilligen Weiber. Wie sehr sehnte er sich ein normales Leben her. Ein Leben ohne Titel, ohne Pflichten. 

Zwei seiner Landsleute trennten sich von der Gruppe und ritten dem Unbekannten entgegen. "Halt" riefen sie streng. "Wer seid ihr? Was wollt ihr?" fragten sie barsch die fremde Person.
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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 8:32 pm

mit James Lancaster
Erstpost, überhaupt ^^

Rabe war nun schon eine Weile in der Wildnis unterwegs. Sie war auf dem Weg ins Königreich Gondor, wollte dort Felle von erlegten Tieren verkaufen. Zwar bekam sie nicht viel Geld dafür, doch für ein oder zwei Laiber Brot sollte es ausreichen. Je nachdem wo sie das Brot kaufen würde. Aduial kreiste über der jungen Frau und "sang" freudig. Es zauberte der jungen Frau ein Lächeln ins Gesicht. Gerade kam sie auf eine große Lichtung. Aus der Ferne erblickte sie eine kleine Menschengruppe. Sie pfiff nach ihrem Raben, als auch schon Reiter auf sie zugeritten kamen.

Gerade als Aduial auf ihrer Schulter Platz nahm, kamen die Unbekannten vor ihr zu stehen. Sofort wurden ihr Fragen gestellt, natürlich in einem sehr strengen Ton. "Mein Name ist Neylien. Ich bin auf der Durchreise in die Stadt Minas Tirith um dort Felle zu verkaufen. Von mir geht keine Gefahr aus.", die Braunhaarige wollte die Männer beschwichtigen und warf die Kapuze ihres Mantels nach hinten. Die Männer vor ihr sahen nun in ein schmales Gesicht, mit vollen Lippen und warmen braunen Augen.

Langsam nahm sie ihre Arme nach oben damit die Männer sehen konnten das sie, bis auf kleinen Dolch an der Seite, keine Waffen bei sich trug. Im selben Moment strich sie durch das Gefieder von Aduial. "Wie ihr seht, ihr habt nichts zu befürchten. Dürfte ich meine Reise nun fortsetzen?", fragte sie mit sanfter Stimme.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 8:43 pm

Die Männer die anfangs etwas unruhig bezüglich der fremden Person waren, beruhigten sich nun auch etwas. Allein der Rabe machte sie etwas nachdenklich. "Auf der Durchreise?" fragte einer der Männer nach. "Wisst ihr das ihr dabei das Land eines Lords durchquert?" war die zweite Frage.

Der andere Mann sah seinen Kollegen an und nickte. "Wir können eure Weiterreise nicht entscheiden, das kann nur unser Lord". Er deutete mit dem Kopf nach hinten zu der Gruppe von Reitern. "Folgt uns, wenn von Euch wirklich keine Gefahr ausgeht". Nun würden sie die Frau dem Lord vorstellen. Nur er durfte solche Entscheidungen treffen und nicht seine Landsmänner. Am meisten jetzt, wo das Gebiet noch immer nicht von allem sicher war.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 8:44 pm

James Lancaster schrieb:
Die Männer die anfangs etwas unruhig bezüglich der fremden Person waren, beruhigten sich nun auch etwas. Allein der Rabe machte sie etwas nachdenklich. "Auf der Durchreise?" fragte einer der Männer nach. "Wisst ihr das ihr dabei das Land eines Lords durchquert?" war die zweite Frage.

Der andere Mann sah seinen Kollegen an und nickte. "Wir können eure Weiterreise nicht entscheiden, das kann nur unser Lord". Er deutete mit dem Kopf nach hinten zu der Gruppe von Reitern. "Folgt uns, wenn von Euch wirklich keine Gefahr ausgeht". Nun würden sie die Frau dem Lord vorstellen. Nur er durfte solche Entscheidungen treffen und nicht seine Landsmänner. Am meisten jetzt, wo das Gebiet noch immer nicht von allem sicher war.

So brachten die Männer sie zu jener Gruppe wo der am best gekleidenste Mann auf einem weißen Ross sah und auf die Fremde sah. Sein Blick war skeptisch und vorsichtig, aber eindeutig hatte er hier das sagen, auch wenn er unter den Männer eindeutig der jüngste war
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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 9:01 pm

Die Männer vor ihr hatten sich wohl beruhigt, das ließ die junge Frau aufatmen. Wenn es zu Handgreiflichkeiten gekommen wären, hätte sie sich verteidigen müssen. Und vermutlich wäre sie gestorben, hätte aber ohne Zweifel mindestens zwei der Männer mit sich genommen. Doch ihre Fragen brachte sie dazu ihren Kopf schief zu legen. Die Ländereien eines Lords? Welcher Lord? "Bitte verzeiht, mir war nicht bewusst das es verboten ist.", meinte sie mit sanfter Stimme, doch diese Entschuldigung reichte nicht aus.

Die Soldaten meinten das sie ihre Weiterreise nicht entscheiden konnte, welch bedauerlicher Zustand. Sie schnaupte genervt aus. "Nun gut, bringt mich zu Eurem Lehnsherren.", ihre Stimme hatte einen genervten Unterton, doch folgte sie den Männern gehorsam. Wenig später befand sich die Braunhaarige vor einem stattlichen jungen Mann hoch zu Ross. Da man Neylien zuvor aufgeklärt hat das sie sich auf den Ländereien eines Lords befand, machte sie eine leichte Verbeugung. "MyLord. Mein Name ist Neylien, ich bin nur auf der Durchreise und wusste nicht das es verboten war das Land zu durchqueren. Bitte verzeiht mir meinen Fehler und lasst mich weiterreisen.", ihre Stimme klang melodisch, etwas übertrieben und dennoch sanft. Ihre braunen warmen Augen fixierten den Schönling und erwartete seine Antwort.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 9:36 pm

James hasste es. Er hasste es so sehr den Richter zu spielen und schon wieder brachten ihn seine Männer in jene Lage als sie ihm plötzlich ein Weib vorsetzen.

Ruhig winkte er ab und lächelte freundlich. "Verboten ist es nicht meine Dame, doch sind die Wege auch selbst nach dem Krieg noch nicht sicher. So überrascht es mich eine so junge hübsche Maid alleine hier anzutreffen. Meine Männer sagten mir Minas Tirith wäre euer Ziel. Nun das ist noch ein weiter Weg. " James sah automatisch in die Richtung wo Minas Tirith lag, dann ging sein Blick wieder zu jener jungen Frau. " Ich würde euch gerne zu einer kleinen Rast in meine Festung einladen, falls euch dies nicht stört" leicht neigte er freundlich seinen Kopf und wartete auf eine Antwort.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 9:51 pm

Erleichtert atmete die junge Frau aus. Sie hatte also keinerlei Vergehen begannen, das freute sich doch ungemein. Sie richtete sich auf als sie die Worte des Mannes zu Ross vernahm. Etwas verwirrt war sie doch. Natürlich wusste sie das nicht alle Straßen sicher waren, aber sah sie wirklich so hilflos aus? "Nun mein Herr, ich reise seit ich 9 Jahre alt bin allein. Aber habt Dank für Eure Sorge, auch wenn sie nicht von Nöten ist. Ich kann mich sehr gut verteidigen.", meinte Neylien lächelnd. Sie folgte seinem Blick und nickte leicht, nicht das er das sehen konnte.

"Ja, es ist noch ein weiter Weg. Aber bisweilen nicht der Weiteste den ich zurück gelegt hatte, mein Herr.", niemals würde sie die Etikette vergessen, das würde bedeuten den Kopf zu verlieren. Das hatte ihr Vater ihr früh klar gemacht. Doch über sein plötzliches Angebot war sie doch sehr überrascht. Warum sollte ein Lehnsherr eine Herumtreiberin zur Rast einladen. Kurz ließ sie es sich durch den Kopf gehen, niemals würde sie solch eine Einladung ohne Gegenleistung bekommen, doch würde es auch bedeuten eine warme Mahlzeit zu bekommen. Es war sehr verlockend und in Gedanken an das Essen willigte die junge Frau ein. "Sehr gerne mein Herr. Wie könnte ich ein solches Angebot ausschlagen?", lächelte sie und ihre Augen strahlten ihm warm entgegen.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 9:58 pm

Hatte er das richtig gehört? Sie reist seit sie 9 Jahre ist? Einerseits interessiert und andererseits überrascht neigte er den Kopf. Soetwas kannte er nicht. Wie den auch? Er war stets in einem sicheren Nest aufgewachsen. Auf sich allein gestellt zu sein, kannte er daher nicht.

"Bewundernswert" fiel ihm dazu nur ein.

Als die junge Frau seine Einladung annahm, lächelte er zufrieden. "Ich besuche gerade den letzten Hof meines Landes. Reine Routine um die Zufriedenheit der Menschen zu wissen. Ihr könnt mich ruhig begleiten. Danach reiten wir zurück in die Festung" erklärte der junge Lord und hielt der Dame eine Hand hin damit sie mit auf sein Pferd aufsteigen konnte. Ihm gefiel der Gedanke nicht sie wie einen Hund neben sich her laufen zu lassen.

Seinen Männern gefiel es wiederum nicht wie der Lord mit ihr leichtfertig umsprang. Keiner wagte etwas gegen ihn zu sagen, doch alle Blicke würden prüfend auf die Frau gerichtet sein.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 10:09 pm

Neylien zuckte mit den Schulter, für sie selbst war es nichts mehr Besonderes. Doch musste sie sich auch eingestehen das sie es vermisste. Die Geborgenheit eines Heims, das Köcheln einer Suppe über dem Feuer. Das wohlige warme Gefühl zu Hause zu sein und ganz besonders vermisste sie ihre Eltern. Die Braunhaarige senkte den Blick, die Erinnerungen übermannten sie für einen kurzen Augenblick. "Vielen Dank mein Herr.", meinte sie ehrlich, wenn auch mit tränenerstickter Stimme. An ihrem Leben war nichts bewundernswertes, so empfand es zumindest Neylien.

Es gelang ihr aber den Schmerz herunter zu schlucken und ihn erneut freundlich anzusehen, wenn gleich auch in ihren Augen ein Hauch von Schmerz haftete. "Ich würde Euch gerne begleiten.", sagte sie und schwang sich, dank seiner helfenden Hand, hinter ihn auf sein Pferd. Niemals hätte sie es ausgeschlagen, wenn gleich sich Neylien nicht ganz wohl fühlte. So nah bei einem Mann war sie noch nie gewesen. Aduial, der nach wie vor auf ihrer Schulter saß, krächzte kurz und hob dann ab. Er hatte gemerkt das sie sich gleich in Bewegung setzten und so übernahm er wie immer seine Aufgabe nach Gefahren Ausschau zu halten. Aber ihre Aufmerksamkeit richtete sich eher an des Lords Wachmänner. Natürlich hatten sie die junge Frau im Auge, es wären schlechte Leibwachen wenn sie ihr blindlings vertrauen würden. Aber wieso tat es der Lord selbst?

"Habt Ihr eigentlich keine Angst das ich eine Attentäterin sein könnte?", witzelte sie etwas. Zwar hatte Neylien schon einmal getötet, doch dies geschah nur aus Selbstschutz. Sie legte ihre Hände zaghaft an seine Hüfte als das Pferd sich in Bewegung setzte.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 10:20 pm

James kannte jene Stimme. Eine Stimme der Trauer, welche Tränen verdrückte. Er selbst hatte lange solch eine Stimme gehabt. Auch seine Eltern waren verstorben, wenn auch später. Der Schmerz war irgendwie doch der selbe geblieben und nie vollkommen abgeklungen. So senkte er entschuldigend den Kopf. "Ich wollte euch nicht verletzen" sagte er ehrlich.

Er ließ sie auf sein Pferd steigen und war heilfroh als das Federvieh in die Luft stieg. In Wahrheit fürchtete er eher das dieses vieh mit seinem spitzen Schnabel nach ihm hacken könnte, anstatt von jener Frau erstochen zu werden.

Als jene Frage auch schon aufkam, lächelte er leicht. "Wisst ihr...der tot ist allgegenwärtig. Wenn ihr mich töten wolltet, hättet ihr es schon getan. Außerdem bin ich wohl kaum so ein Ziel wert. Ich bin kein König..nur ein Landsherr mit zu viel Grün im Besitz."

Das Pferd bewegte sich ruhig und sanft. James war darauf bedacht darauf zu achten das sie nicht runter rutschte. Immerhin wusste er nichts über ihre Reitkünste. Das ihre zarten Hände auf ihr lagen, ließen ihn Lächeln. So ritten sie zu dem wenig entfernten Hof.

Dort lebte eine Familie mit 3 Kindern im Alter von 1 - 6 Jahre. Die Leute schienen sich zu freuen den Lord zu sehen, auch wenn seine Begleitung etwas ungewöhnlich war. Sie berichteten ihm von der guten Ernte und auch den wölfen die in jene Wälder zurück kamen. Doch waren sie nicht hilflos. Der Vater war ein guter Jäger der seine Familie zu beschützen wusste. Der kleine 6 jährige Junge ging näher zum Pferd des Lords und hielt der jungen Frau eine Blume hoch die er stolz selbst gepflückt hatte. Alle sahen zufrieden aus, sodass der Lord bald wieder aufbrechen würde.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 10:47 pm

Neylien schüttelte langsam den Kopf. Nein der Lord hatte nichts getan was sie verletzten würde, also schenkte sie ihm ein warmes Lächeln das ihre Augen erreichte. "Nein mein Herr, Ihr habt nichts Falsches getan.", sagte sie mit sanfter Stimme und wenig später befand sie sich auf seinem Ross. Seine Männern hatten Adleraugen auf sie gerichtet und die Braunhaarige schmunzelte ein wenig, was sie letztendlich auch zu ihrer Frage brachte.

Doch mit seiner Antwort hätte sie bisweilen nicht gerechnet. Warum sollte er denn kein Ziel sein? "Nun, so wie es scheint habt Ihr noch keine Erfahrung mit eifersüchtigen oder rachsüchtigen Frauen gehabt.", meinte Neylien belustigt. Sie selbst hatte es aus einer Geschichte, die in einer Taverne erzählt wurde, gehört. Allerdings freute sie sich das er wohl auch keine Scheu hatte einer mittellosen jungen Frau zu helfen und ihr eine Rast anzubieten. Lehnsherren hatte sie anders kennen gelernt.

Wenig später kamen sie an einem Hof an, eine Familie wohnte dort und sie wirkten sehr zufrieden. Der Mann vor ihr war also einer der Guten, der sich auch um seine Untertanen kümmerte. Das machte ihn noch um ein ganzes Stück sympathischer. Etwas lächelte sie, als sie auch schon von Wölfen hörte. "Ich kann Euch meine Hilfe anbieten. Ich bin sehr geschickt im Umgang mit dem Bogen.", meinte sie, doch der Vater der 3 Kinder winkte ab. Er sei selbst ein guter Jäger und die Braunhaarige nickte zufrieden. Ihr Blick fiel auf den kleinen Jungen der sich dem Pferd näherte, ein Lächeln huschte über ihre Lippen ehe es Erstaunen wich. Dankend nahm sie die Blume an und roch an ihr. "Vielen Dank, ich werde sie immer bei mir tragen.", sagte sie lächelnd, beugte sich zu dem Jungen und wuschelte ihm durchs Haar.

Als alles besprochen wurde wandte der Mann vor ihr das Pferd und ritt zu seinem Anwesen. Es war imposant und Neylien staunte. Das letzte Mal als sie auf so ein Anwesen kam war kurz nach dem Tod ihrer Eltern. Doch der Lehnsherr dort gehörte keineswegs zu den liebevollen Menschen, oder jenen die sich um ihre Untertanen kümmern würden. "Ein schönes zu Hause.", meinte sie andächtig und sah sich ausgiebig um.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 11:02 pm

James war erleichtert das er die schöne Frau nicht verletzt hatte. Auch ihre Frage schien ihn zu amüsieren. "Doch" sagte er räuspernd. "Die hatte ich. Doch üblicherweise greifen diese Art von Frauen sich nur gegenseitig an. Was würde es ihnen bringen einen Lord zu töten der ihnen Titel und Land gab?" Ein Zeichen dafür das er wohl noch immer unverheiratet war. Ein Dorn im Auge der Gesellschaft die schon früh verlangte triebig zu sein. Wobei es am trieb bei James nicht mangelte, eher an der Lust sich zu binden. Da fehlte es ihm gewaltig und stets fand er eine Ausrede die Frau nicht zu heiraten die ihm vorgeschlagen wurde.

James entging die Geste des Jungen nicht und lächelte. Er warf dem Mann einen Beutel Münzen in die Arme und lächelte. "Für euren Mut und die Dienste an das Land" sagte er lächelnd. Nach dem Krieg waren nicht viele im Land geblieben, so musste er denen helfen die es Taten und fast alles verloren. In diesem Fall die Scheune und Teile des Hauses die niedergebrannt wurden.

So wandte James das Pferd und brachte die Fremde zu seiner Festung. Sie war nicht so groß wie manch andere, aber dennoch imposant und gut beschützt. Sie hatte eine gute Lage und hohe Mauern. Der Bergfried der Festung erlaubte es weit übers Land zu sehen.

Im großen Hof brachte er sein Pferd zum stehen. Inmitten dessen war ein großer Brunnen und ringsum an den Wänden Rosen ranken. Rote und weiße Blüten trugen die Rosen.

James stieg von seinem Pferd ab und legte seine Hände an die Hüfte der jungen Frau um sie herunter zu heben. "Ich danke euch. In den Zeiten meiner Eltern war sie prachtvoller. Jetzt ist er nur der Hof. Der Krieg nahm viel ...auch die Einrichtung der Festung" Feinde hatten damals viel zerstört und wertvolles mitgenommen..zwar war die Festung nun auch gut bestückt, aber niemals so wie früher. James gab sein Pferd einem Stallburschen und schuf einer Dienerin an die Köchin bezüglich einem Essen zu informieren. Der Gast war bestimmt hungrig.

So hielt er ihr den Arm hin um sich einzuhacken und führte sie durch die große Halle nach oben zum Esszimmer. In jener großen Halle hing ein Bild von seinen Eltern sowie ihm als kleiner Junge. Eine Erinnerung die überlebt hatte

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 11:28 pm

"Nun, ich habe einmal eine Gesichte gehört. Sie handelte von einer Frau die den Mann den sie liebte umbrachte, damit er eine andere Frau nicht heiratete. Danach stieß sie sich einen Dolch in die Brust und in ihrem Abschiedsbrief hieß es das sie jetzt wieder mit ihrer großen Liebe vereint war.", erzählte sie in Kurzform die Geschichte. Ausführlich würde diese Geschichte ewig dauern.

Doch der Umstand das er wohl unverheiratet war ließ die junge Frau stutzen. Sie konnte sich ehrlich gesagt nicht vorstellen das es keine Frau gab die ihn nicht heiraten wollte, er war gut aussehend, reich und bisweilen sehr freundlich. Oder war er etwa das Problem? Wollte er sich etwa nicht binden? Nachfragen würde die Braunhaarige allerdings nicht, das gehörte sich nicht. Mal abgesehen davon das es sie überhaupt nichts anginge.

Immer wieder erstaunte der Mann die junge Frau. Erst bot er ihr eine Rast an, erkundigte er sich nach dem Wohlergehen seiner Untertanen und jetzt warf er ihnen auch noch ein Sack voll Münzen in die Arme. Doch die Geste des kleine Jungen ließ ihr warm ums Herz werden. Leider hatte sie das Lächeln des Reiters nicht gesehen, doch bemerkte sie die Blicke der Männer als sie ihre Hand durch die Haare des Jungen gleiten ließ. Dachten sie etwa sie würde dem Kind etwas antun?

Wenig später befanden sie sich auf der Festung des Lords. Neylien war sehr beeindruckt und der Hof der Burg war wunderschön. Vor allem die roten und weißen Rosen hatten die Aufmerksamkeit der Braunhaarigen errungen. Erst als der Mann vom Pferd abstieg wandte sie sich zu ihm, auch etwas erschrocken das er seine Hände um ihre Hüfte legte und sie vom Pferd holte. "Der Krieg ... Ich kann mich nicht an ihn erinnern ... Ich war noch sehr klein.", meinte sie und überspielte damit ihre schnelle Atmung. Doch freute sie sich sehr über die Nachricht des Essens, ja sie war sehr hungrig. Sie könnte wohl ein ganzes Reh alleine essen, viel zu lange war es her das sie ein richtiges Mahl hatte.

"Vielen Dank mein Herr, ihr verwöhnt mich regelrecht.", meinte sie lachend und folgte ihm in den Speisesaal. Auf dem Weg dorthin kamen sie durch eine große Halle in der ein Gemälde hing, der Junge der darauf zu sehen war, war eindeutig der Mann bei dem sich Neylien eingehakt hatte. Doch besondere Aufmerksamkeit bekam die Frau auf dem Bild, die Ney für des Lords Mutter hielt. "Eure Mutter war wunderschön.", meinte sie verträumt. Doch fiel Zeit sie zu bewundern blieb ihr nicht, da befand sie sich auch schon im Speisesaal. "Verzeiht mein Herr, doch vor dem Essen sollte ich mich frisch machen.", meinte sie und sah auf ihre schmutzigen Hände. Es würde sich nicht schicken so schmutzig mit einem Lord zu speisen.

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Fr Nov 02, 2018 11:43 pm

James hatte nicht daran gedacht das jene kurze Berührung vom Pferd hinunter ihr vielleicht unangenehm sein könnte. Ihm war es wichtig seinen Gast gut zu behandeln und sie war dennoch eine Dame. "Waren waren wir das nicht alle ?" Fragte er lächelnd bezüglich dem Krieg. Er hatte selbst wenig dazu beigetragen etwas zu ändern. Etwas das er nun nachgeholt hatte.

Nachdem er sie in den Speisesaal gebracht hatte und am weg das Kompliment an seine Mutter gehört hatte, schmunzelte er. "Ja das war sie. " sagte er wehmütig. "Sie war wunderschön, gütig und hatte ein großes Herz. Manche sagen das ihre Schönheit der Grund für ihren tot war" kopfschüttelnd versuchte er jene Gedanken zu vertreiben und ging auf das andere Bedürfnis von seinem fast ein.

James schlug sich die Hand auf die Stirn und lachte. "Vezeiht, dass war mein Fehler. Natürlich wollt ihr euch frisch machen. Ich bringe euch zu eurem Zimmer, dort wird euch Madleen den Rest zeigen" machte ihn die schöne Frau da etwas nervös das er soetwas wichtiges vergaß?

Er brachte Neylien zu dem Zimmer und übergab sie einer zierlichen jungen blonden Frau. Sie war bestimmt gerade mal 19 Jahre alt, aber wusste sich zu benehmen. "Guten Tag meine Dame. Mein Name ist Madleen. Ich soll euch euer Zimmer zeigen und euch helfen wenn ihr Hilfe benötigt" sagte sie freundlich und öffnete die Türe.

James ging nicht hinein und verabschiedete sich vor der Türe erstmal von seinem Gast und verneigte sich. "Lasst euch soviel Zeit wie ihr braucht" sagte er freundlich. Dann ging er seines Weges

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BeitragThema: Re: Land der Lancaster   Sa Nov 03, 2018 12:04 am

"Da könntet ihr Recht haben, mein Herr.", meinte sie zögerlich. Viele Kinder hatten den Ringkrieg miterlebt und konnten sich doch an fast nichts mehr erinnern. Es war also nicht verwunderlich das auch der schöne Mann vor ihr nicht mehr viel über den Ringkrieg wusste, bzw. nicht viel dazu beitragen konnte.

"Verzeiht mein Herr. Ich wollte keine schlechten Erinnerungen wecken.", sagte Neylien kleinlaut. Doch verstand sie den Umstand des Todes nicht. Warum sollte Schönheit dafür sorgen das man stirbt. Aber konnte sie ihr großes Herz in ihrem Sohn wieder erkennen. Jemand der kein großes Herz besaß, dieser Jemand würde niemanden helfen. Sie lächelte sanft und sah den Mann neben ihr an. Allerdings tat es ihr ein wenig Leid das er sich wegen ihr gegen die Stirn schlug. "Bitte mein Herr. Es war kein Fehler, es war lediglich eine Anmerkung von mir.", sagte sie beschwichtigend und hoffte der Lord wäre nicht allzu böse auf sie.

Der Lord brachte sie zu einem der Zimmer, vor jenem wartete eine schöne junge Frau mit blonden Haaren. "Guten Tag Madleen, bitte nenn mich doch Neylien.", sagte sie freundlich und folgte ihr ins Zimmer. Natürlich nicht ohne sich von dem Lord mit einer leichten Verbeugung zu verabschieden. "Vielen Dank mein Herr. Ich werde mich beeilen.", meinte sie lächelnd, ihr knurrender Magen unterstrich dessen Ungeduld und dem Wunsch der Eile.

Im Zimmer angekommen staunte sie nicht schlecht. Es war groß, geräumig und das Bett sah weich aus. Zuerst wandte sie sich dem Fenster zu und ließ ihren treuen Begleiter hinein, der schon sehnsüchtig auf sie wartete. Sie streichte über das weiche Gefieder und entledigte sich dann ihrer Kleidung. Madleen ließ verlauten das sie die Kleider waschen lassen würde, doch auf die Frage der Braunhaarigen was sie dann beim Essen tragen sollte, legte die Blondhaarige ein paar Kleider zurecht. "Bitte, das kann ich nicht annehmen. Das ist zu viel.", versuchte sich Neylien zu wehren, doch Madleen ließ keine Wiederrede zu und verschwand wenig später mit den Kleidern der jungen Frau.

Da Neylien nun keine andere Wahl hatte, wusch sie sich und befreite sich von Schmutz. Das warme Wasser war eine Wohltat für ihre Seele und fast vergaß sie die Zeit. Madleen kam wieder in das große Zimmer und die Braunhaarige stieg aus der Wanne. Sie trocknete sich ab und beschaute die Kleider. Eines schöner als das Andere. Schlussendlich entschied sie sich für ein langes weißes Kleid mit roten Verzierungen, mit der Erinnerung an die schönen Rosen im Hof.

"Wir sehen uns später Aduial. Madleen, wärt Ihr so freundlich und würdet mich zum Speisesaal geleiten?", fragte Neylien mit einem Lächeln. Natürlich kam die Kammerzofe der Bitte nach und wenig später befand sie sich im großen Saal, der Tisch war schon gedeckt. Sie erblickte ihren edlen Spender und begrüßte diesen mit einer Verbeugung. "Vielen Dank das Ihr gewartet habt.".

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